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Comcast kooperiert mit Peer-to-Peer-Anbieter

Effizientere Netznutzung durch Peer-to-Peer-Technik. Der US-Kabelnetzbetreiber Comcast hat eine Kooperation mit dem Unternehmen GridNetworks geschlossen. GridNetworks hat mit GridCast ein Peer-to-Peer-System entwickelt, über das hochauflösende Videos über das Internet übertragen werden können.
/ Werner Pluta
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Die Kooperationsgespräche fielen in eine Zeit, in der Comcast mit einer Reihe von Partnern daran arbeite, mit Peer-to-Peer-Lösungen (P2P) Netzkapazitäten besser zu nutzen, so das Unternehmen. "Wir sind an der Anwendung von P2P-Konzepten in einer Weise interessiert, die die Qualität für den Nutzer in den Vordergrund stellt, die rechtmäßige Auslieferung urheberrechtsgeschützter Inhalte ermöglicht und dabei die Netze effizient ausnutzt" , erklärte(öffnet im neuen Fenster) Comcast-Technikchef Tony Werner.

Neben der Kooperation kündigte Comcast eine Investition in GridNetworks an. Über die Höhe machten die Partner keine Angaben.

Trotz der Kooperation mit GridNetworks gilt Comcast nicht als Freund von P2P-Anwendungen. Im Herbst 2007 wurde bekannt, dass der Kabelnetzbetreiber den Datentausch über das P2P-Protokoll BitTorrent blockiert , was in den USA eine Debatte über Netzneutralität ausgelöst hat. In der vergangenen Woche haben Forscher am Max-Planck-Institut für Softwaresysteme in einer Studie dargelegt, dass Comcast BitTorrent systematisch und dauerhaft blockiert.


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