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Canon forscht an Brennstoffzellen für Digitalkameras

Patentantrag eingereicht. Die Stromversorgung von Digitalkameras ist kein leichtes Unterfangen. Zum einen erwarten die Kunden, mit einer Ladung hundert Bilder und mehr schießen zu können, zum anderen sollen die Kameras kompakt bleiben. Profifotografen wünschen noch viel größere Akkukapazitäten für tausende von Bildern. Hier könnte die Brennstoffzellentechnik helfen.
/ Andreas Donath
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Canon hat in den USA einen Patentantrag unter der Nummer 20080081236(öffnet im neuen Fenster) eingereicht, in dem ein System beschrieben wird, mit dem man DSLRs und andere kleine Elektronikgeräte mit Strom per Brennstoffzelle versorgen könnte.

Wie Canon in dem Patentantrag ausführt, ist die Brennstoffzellentechnik für kleine Geräte eigentlich nur schlecht geeignet. Die Spiegelbewegung in DSLRs beispielsweise sorgt für plötzliche Laststromveränderungen. Canon behauptet in seinem Patentantrag jedoch, für dieses Problem eine Lösung gefunden zu haben.

Der Patentantrag zeigt leider nicht, wie Canon den Energiespender in DSLRs integrieren will. Denkbar ist ein System ähnlich wie beim Hochformatgriff, in dem schon jetzt Zusatzakkus untergebracht werden.

Ein möglicher Partner für Canon ist MTI Micro. Dieses Unternehmen hatte Anfang Mai 2008 mitgeteilt(öffnet im neuen Fenster) , dass man zusammen mit einem japanischen Unternehmen eine Brennstoffzell-Stromversorgung für Digitalkameras entwickeln will. Dieses Unternehmen könnte Canon sein. Prototypen sollen noch in diesem Monat vorliegen, hieß es seitens MTI Micro.


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