Robuste Wasserzeichen sollen vor Bilderklau schützen
Fraunhofer stellt Schutz- und Aufspürtechnik vor
Urheberrechtsverletzungen im Fotobereich gibt es schon länger als das Internet - doch die digitale Kopiermöglichkeit macht es wesentlich leichter, Bilder ohne Zustimmung des Fotografen weiter zu verwenden. Mit mehr oder minder sichtbaren Wasserzeichen wird immer wieder versucht, dem fröhlichen Kopieren einen Riegel vorzuschieben. Das Fraunhofer Institut SIT hat ein neues robutes Wasserzeichen und eine Auspürtechnik für geschützte Bilder vorgestellt.
Das neue Angebot ist unter www.photopatrol.eu zu finden. Das derzeit nur für Windows erhältliche Programm kommuniziert mit einer Website, auf die die schützenswerten Bilder heraufgeladen und mit einer unsichtbaren Signatur versehen werden. Nach Angaben des Fraunhofer-Instituts sollen sich die Markierungen nicht ohne erhebliche Qualitätsverluste entfernen lassen.
Unsichtbare Wasserzeichen sind nichts Neues, doch lassen sie sich bisher schon mit einfachen Bildmanipulationen zerstören. Größenveränderungen oder eine Neukomprimierung sowie ein mehrmaliges Ausdrucken und Einscannen sollen die Fraunhofer-Wasserzeichen jedoch überstehen.
Nur Grafikdateien der Formate JPEG, Tiff oder Bitmap lassen sich mit dem Wasserzeichen versehen. Die erzeugte Signatur wird gespeichert und in einer Datenbank von Photopatrol gespeichert. Dort ist der Urheberrechtsinhaber eingetragen.
"In einem zweiten Schritt kann mit Hilfe von Photopatrol auch jeder schnell, einfach und kostenfrei die Inhaber von Bildrechten ermitteln", so Sven Friedrichs, Geschäftsführer des Betreibers der Hamburger Firma CSG Copyright Services.
Unter www.copyrightinfo.eu lassen sich die Wasserzeichen den Rechteinhabern zuordnen. So kann ein Interessent mit dem Fotografen Kontakt aufnehmen, um Bildrechte zu erwerben. Photopatrol hat außerdem einen Webcrawler auf das Internet angesetzt, der nach Kopien der geschützten Bilder sucht und diese dem Rechteinhaber meldet.
Der Dienst ist kostenpflichtig. Wie viel es jährlich kostet, dass Photopatrol einen Blick auf die Bilder und ihre Verwendung wirft, hängt von der Anzahl der Fotos ab.
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ich würds so machen: sie hellen oder dunkeln diverse bits in einem bestimmten algorytmus...
Die meisten Plagiatoren an der Uni kopieren einfach 1:1. Große Manipulationen wird man...
ja, du hast recht. beim zurückkonvertieren von png nach jpg war eine minimal andere...
;)