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Parallels will Plesk umbauen

Administrationssoftware soll SaaS-Funktionen bekommen

Beim Parallels Summit in Washington D.C. hat das Softwareunternehmen seine Pläne für die Administrationssoftware Plesk vorgestellt. Sie soll in nächster Zeit in vielen Bereichen umgebaut werden, um so beispielsweise auch als Software-as-a-Service-Plattform (SaaS) verwendet werden zu können. Zudem ist eine Small-Business-Edition geplant.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

Komplett umgebaut werden soll beispielsweise die Benutzeroberfläche, so dass sich Plesk einfacher verwenden lässt. Ein weiteres großes Ziel ist ein vereinfachter Update-Prozess. Hierbei soll beispielsweise vor dem Update ein Test stattfinden, um sicherzugehen, dass die Aktualisierung erfolgreich verläuft. Sollte es dennoch zu Problemen kommen, sollen die alten Daten wieder hergestellt werden, um die alte Installation weiter zu verwenden.

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Weiterhin soll Plesk nicht mehr nur Administrationssoftware sein, sondern auch SaaS integrieren. Hierfür greift Parallels auf sein eigenes APS-Format (Application Packaging Standard) zurück. Dieses wurde entwickelt, um SaaS-Anwendungen einfacher verbreiten zu können. Nach der offenen Spezifikation erstellte Pakete sollen sich so nahtlos in entsprechende Hosting-Umgebungen integrieren lassen. Über Plesk kann den Kunden zusätzliche Software, etwa für ein Blog, zur Verfügung gestellt werden.

Weitere Pläne sind die Integration eines Content-Management-Systems (CMS) und eine Edition für große Hosting-Umgebungen. Diese soll es vereinfachen, viele Updates auf einmal auf verschiedenen Servern einzuspielen. Ob das CMS Parallels' eigener Sitebuilder sein wird, ließ der Hersteller noch offen. Fest steht, dass der Sitebuilder Anfang 2009 in einer neuen Version erscheinen soll, die auch mobile Webstandards und mobile Browser unterstützt.

Plesk soll ferner in Zukunft den schlanken Webserver Lighttpd für den Control-Panel-Server verwenden, eine Webmail-Funktion bieten und verschiedene Mailserver wie Postfix unterstützen. Auch ein Bezahlsystem wird in Plesk integriert, so dass Domainregistrierungen durch Kunden ebenso über Plesk ablaufen können wie die Bestellung anderer Hosting-Pakete.

Im dritten Quartal 2008 plant Parallels, Plesk 8.6 zu veröffentlichen. Für das vierte Quartal 2008 ist Plesk 9.0 geplant, in dem dann bereits eine neue Bedienoberfläche, Zugriff auf den APS-Katalog, die Postfix-Unterstützung und eine Greylisting-Funktion enthalten sein sollen. Zusätzlich ist eine Variante für kleine Unternehmen geplant, die keine Rollen mehr kennt, sondern einen Administrator, der eine Domain verwaltet. Wie dieses Produkt lizenziert werden soll, hat Parallels nach eigenen Angaben noch nicht entschieden.



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Lümmel 20. Mai 2008

Unübersichtlicher als Plesk ist, kann es gar nicht mehr werden.


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