Abo
  • Services:

Parallels will Plesk umbauen

Administrationssoftware soll SaaS-Funktionen bekommen

Beim Parallels Summit in Washington D.C. hat das Softwareunternehmen seine Pläne für die Administrationssoftware Plesk vorgestellt. Sie soll in nächster Zeit in vielen Bereichen umgebaut werden, um so beispielsweise auch als Software-as-a-Service-Plattform (SaaS) verwendet werden zu können. Zudem ist eine Small-Business-Edition geplant.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

Komplett umgebaut werden soll beispielsweise die Benutzeroberfläche, so dass sich Plesk einfacher verwenden lässt. Ein weiteres großes Ziel ist ein vereinfachter Update-Prozess. Hierbei soll beispielsweise vor dem Update ein Test stattfinden, um sicherzugehen, dass die Aktualisierung erfolgreich verläuft. Sollte es dennoch zu Problemen kommen, sollen die alten Daten wieder hergestellt werden, um die alte Installation weiter zu verwenden.

Stellenmarkt
  1. Zentiva Pharma GmbH, Berlin
  2. Gesellschaft für Anlagen- und Reaktorsicherheit (GRS) gGmbH, Köln

Weiterhin soll Plesk nicht mehr nur Administrationssoftware sein, sondern auch SaaS integrieren. Hierfür greift Parallels auf sein eigenes APS-Format (Application Packaging Standard) zurück. Dieses wurde entwickelt, um SaaS-Anwendungen einfacher verbreiten zu können. Nach der offenen Spezifikation erstellte Pakete sollen sich so nahtlos in entsprechende Hosting-Umgebungen integrieren lassen. Über Plesk kann den Kunden zusätzliche Software, etwa für ein Blog, zur Verfügung gestellt werden.

Weitere Pläne sind die Integration eines Content-Management-Systems (CMS) und eine Edition für große Hosting-Umgebungen. Diese soll es vereinfachen, viele Updates auf einmal auf verschiedenen Servern einzuspielen. Ob das CMS Parallels' eigener Sitebuilder sein wird, ließ der Hersteller noch offen. Fest steht, dass der Sitebuilder Anfang 2009 in einer neuen Version erscheinen soll, die auch mobile Webstandards und mobile Browser unterstützt.

Plesk soll ferner in Zukunft den schlanken Webserver Lighttpd für den Control-Panel-Server verwenden, eine Webmail-Funktion bieten und verschiedene Mailserver wie Postfix unterstützen. Auch ein Bezahlsystem wird in Plesk integriert, so dass Domainregistrierungen durch Kunden ebenso über Plesk ablaufen können wie die Bestellung anderer Hosting-Pakete.

Im dritten Quartal 2008 plant Parallels, Plesk 8.6 zu veröffentlichen. Für das vierte Quartal 2008 ist Plesk 9.0 geplant, in dem dann bereits eine neue Bedienoberfläche, Zugriff auf den APS-Katalog, die Postfix-Unterstützung und eine Greylisting-Funktion enthalten sein sollen. Zusätzlich ist eine Variante für kleine Unternehmen geplant, die keine Rollen mehr kennt, sondern einen Administrator, der eine Domain verwaltet. Wie dieses Produkt lizenziert werden soll, hat Parallels nach eigenen Angaben noch nicht entschieden.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 99,99€ (versandkostenfrei)
  2. 199€ + Versand

Lümmel 20. Mai 2008

Unübersichtlicher als Plesk ist, kann es gar nicht mehr werden.


Folgen Sie uns
       


B-all One für Magic Leap - Gameplay

Ein Squash-Spiel zeigt, wie gut bei Magic Leap das Mapping der Umgebung und das Tracking unserer Position klappt.

B-all One für Magic Leap - Gameplay Video aufrufen
Programmierer: Wenn der Urheber gegen das Urheberrecht verliert
Programmierer
Wenn der Urheber gegen das Urheberrecht verliert

Der nun offiziell beendete GPL-Streit zwischen Linux-Entwickler Christoph Hellwig und VMware zeigt eklatant, wie schwer sich moderne Software-Entwicklung im aktuellen Urheberrecht abbilden lässt. Immerhin wird klarer, wie derartige Klagen künftig gestaltet werden müssen.
Eine Analyse von Sebastian Grüner

  1. Urheberrecht Frag den Staat darf Glyphosat-Gutachten nicht publizieren
  2. Vor der Abstimmung Mehr als 100.000 Menschen demonstrieren gegen Uploadfilter
  3. Uploadfilter SPD setzt auf Streichung von Artikel 13

ANC-Kopfhörer im Test: Mit Ach und Krach
ANC-Kopfhörer im Test
Mit Ach und Krach

Der neue ANC-Kopfhörer von Audio Technica ist in einem Bereich sogar besser als unsere derzeitigen Favoriten von Sony und Bose - ausgerechnet in der entscheidenden Disziplin schwächelt er aber.
Ein Test von Ingo Pakalski

  1. Surface Headphones Microsofts erster ANC-Bluetooth-Kopfhörer kostet 380 Euro
  2. Sonys WH-1000XM3 Oberklasse-ANC-Kopfhörer hat Kälteprobleme
  3. Sony-Kopfhörer WH-1000XM3 im Test Eine Oase der Stille oder des puren Musikgenusses

Leistungsschutzrecht: Das Lügen geht weiter
Leistungsschutzrecht
Das Lügen geht weiter

Selbst nach der Abstimmung über die EU-Urheberrechtsreform gehen die "Lügen für das Leistungsschutzrecht" weiter. Auf dieser Basis darf die Regierung nicht final den Plänen zum Leistungsschutzrecht zustimmen.
Eine Analyse von Friedhelm Greis

  1. Urheberrechtsreform Was das Internet nicht vergessen sollte
  2. Urheberrecht Uploadfilter und Leistungsschutzrecht endgültig beschlossen
  3. Urheberrecht Merkel bekräftigt Zustimmung zu Uploadfiltern

    •  /