Windows XP SP3 und AMD-Rechner: Patch von HP verfügbar

Patch muss vor der Installation des Service Packs 3 eingespielt werden

Die Installation des Service Packs 3 für Windows XP macht HP-Rechner mit AMD-Prozessoren unbrauchbar, weil die Systeme dann nicht mehr starten. HP bietet einen Patch an, um den Fehler zu beseitigen. Wie aber auch das inoffizielle Tool von Jesper Johansson muss der Patch vor der Installation des Service Packs 3 aufgespielt werden.

Artikel veröffentlicht am ,

Nach der Veröffentlichung des Service Packs 3 für Windows XP wurde ein Problem im Zusammenspiel mit AMD-Prozessoren bekannt, das wohl nur Computer von HP betrifft. Der Computerhersteller rüstet die PCs mit einem einheitlichen Betriebssystem-Image aus, ganz gleich, ob es sich um Intel- oder AMD-Systeme handelt. Dadurch wird auch auf einem AMD-System der Windowstreiber intelppm.sys für die Stromsparfunktionen verwendet, obwohl dieser eigentlich nur für Intelprozessoren gedacht ist. Dieser Fehler führt dazu, dass entsprechende Systeme nicht mehr hochfahren.

HP bietet einen Patch zum Download an, um das Problem zu beseitigen. Allerdings muss dieser Patch vor der Installation des SP3 eingespielt werden. Dies gilt auch für das inoffizielle Tool von Jesper Johansson, einem ehemaligen Microsoft-Mitarbeiter, der den Fehler publik machte.

Microsoft plant derzeit eine Filterfunktion in der Updatefunktion des Betriebssystems. Betroffenen Rechnern mit AMD-Prozessor wird das Service Pack 3 dann erst gar nicht als Download angeboten. Außerdem arbeitet auch Microsoft nach eigener Aussage an einem Patch; Termine dafür wurden aber nicht genannt.

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MxH 21. Mai 2008

jo, wer sp3 drauftutund autoupdate an hat is selber schuld, die programme die irgend nen...

Jay Äm 20. Mai 2008

Dir Adlerauge kann man nix vormachen, hm? ;-)

hwguy 20. Mai 2008

.. rufen immer die lieben trolle den linuxern nach - wenn ich aber lese, dass xp dank sp3...

shaun! 19. Mai 2008

Aufzutreten scheint das Problem bisher primär auf OEM-Rechnern des Herstellers Hewlett...



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