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Siemens' Ex-Vorstand soll Interims-Chef bei Infineon werden

Klaus Wucherer sitzt bereits seit acht Jahren im Aufsichtsrat. Nach dem anstehenden Rückzug von Infineon-Chef Wolfgang Ziebart hat man wieder nur einen Übergangskandidaten für die Firmenleitung gefunden: den ehemaligen Siemens-Vorstand Klaus Wucherer. Das berichtet der Spiegel aus Unternehmenskreisen.
/ Achim Sawall
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Wucherer sitzt bereits seit acht Jahren im Aufsichtsrat der früheren Siemens-Tochter und hat 2004 den entscheidenden Tipp zur Berufung Ziebarts gegeben. Das Infineon-Kontrollgremium könnte der Bestellung Wucherers schon in der nächsten Sitzung Ende Mai zustimmen, so das Blatt weiter. Der Manager war Anfang des Jahres zusammen mit mehreren anderen Topmanagern aus dem Siemens-Zentralvorstand ausgeschieden, damit Vorstandschef Peter Löscher eine neue, von Korruptionsvorwürfen unbelastete Führungsspitze installieren konnte. Im Gegenzug erhielt Wucherer von Siemens einen Beratervertrag.

Der noch amtierende Vorstandschef Ziebart steht indes kurz vor seiner Ablösung. Nach Informationen der Börsen-Zeitung wird der 58-Jährige zum 1. Juni 2008 die krisengeschüttelte Firma verlassen. Nach dem Rücktritt des Vorstandsvorsitzenden Ulrich Schumacher im Jahr 2004 hatte Aufsichtsratschef Max Dietrich Kley eine Zeit lang kommissarisch das Unternehmen geführt.


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