Licht-LAN statt Funk-LAN
Zur Übertragung setzten die Siemens-Forscher sehr leistungsfähige Weißlicht-Leuchtdioden ein. Damit gelang es ihnen, Daten mit einer Geschwindigkeit von bis zu 100 Megabit pro Sekunde zu übertragen. Die Entfernung betrug allerdings nur einen Meter.
Die Forschungsarbeit ist Teil des europäischen Projektes Omega, das sich mit der Entwicklung der drahtlosen optischen Datenübertragung beschäftigt. Seit Ende des Jahres 2007 beschäftigt sich das Institute of Electrical and Electronics Engineers damit. Bis Ende des Jahres 2010 will die Organisation einen Standard für dieses Verfahren definieren.
Die optische Datenübertragung soll nach Ansicht der Siemens-Mitarbeiter auf lange Sicht die Datenübertragung per Funk ablösen, da die heutigen drahtlosen Netze nicht genug Bandbreite für die Übertragung großer Datenmengen böten, wie sie etwa bei hochauflösendem Fernsehen anfallen. Um das zu erreichen, müssen die Forscher die Bandbreite ihres Systems aber noch deutlich steigern, aktuelle WLAN-Netze erreichen einen Datendurchsatz von immerhin 300 MBit/s.



