Abo
  • IT-Karriere:

Frogster: Abschied vom konventionellen PC-Spielegeschäft

Berliner Publisher setzt künftig ganz auf online

Frogster Interactive verabschiedet sich vom Geschäft mit herkömmlichen PC-Spielen. Weil der Berliner Publisher mit diesen zuletzt nur Verluste geschrieben hat, wird eine ausgegliederte Tochtergesellschaft mitsamt Logistikzentrum in Düren geschlossen.

Artikel veröffentlicht am ,

Mit der Schließung der 100-prozentigen Tochter FIP Publishing GmbH verabschiedet sich Frogster vom Geschäft mit konventionellen PC-Spielen, das dem Publisher zuletzt nur noch hohe Verluste beschert hatte. Frogster schiebt das darauf, dass die Konkurrenz durch Konsolen- und Onlinespiele zu groß sei. Angeführt werden auch die Softwarepiraterie und allgemein hohe Retourenquoten bei den PC-Spielen. Noch vorhandene Lizenzrechte an konventionellen PC-Spielen will Frogster künftig per Internet und über Distributionspartnerschaften vermarkten.

Stellenmarkt
  1. Gamomat Development GmbH, Berlin
  2. Rational AG, Landsberg am Lech

Das Geschäft mit Onlinespielen möchte Frogster dagegen intensivieren - derzeit betreibt man das Onlinerollenspiel Bounty Bay Online, Ende 2008 soll auch das mehrfach verschobene The Chronicles of Spellborn erscheinen. Außerdem will sich das Unternehmen in fortgeschrittenen Gesprächen mit Anbietern von Onlinespiel-Lizenzen befinden. Bereits 2009 erwartet der Vorstand stark wachsende Umsätze und Gewinne.

"Nach oben besteht ein großer Hebel durch das Hitpotenzial und die Skalierbarkeit von Massively Multiplayer Online Games", so eine Frogster-Pressemitteilung. Gemeint ist: Wenn der Rubel erst mal rollt, dann gleich richtig. Die Aktionäre scheinen Frogster zu glauben - direkt nach Veröffentlichung der Meldung zog der Aktienkurs um über 10 Prozent an.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 179,90€ (Bestpreis!)
  2. 24,99€ (Bestpreis!)
  3. 44,90€ (Bestpreis!)
  4. (u. a. Assassin's Creed Odyssey für 24,99€, Monster Hunter World - EU Key für 30,49€)

insider 14. Okt 2008

Jaja ... in Deutschland ist man halt immer noch der Meinung - der Kunde sei der Dumme und...

WERNERWEISSALLES 16. Mai 2008

Muß nicht heissen daß das Spiel schlecht ist, aber die Entwickler von Bounty Bay sind in...

Endlich! 16. Mai 2008

Als ich mir damals diese Alpha von Bet on Soldier gakauft hatte, war , glaube ich 2005...

jemand anderes 16. Mai 2008

Yusho ist nicht der Entwickler von BBO, yusho macht nur den Ingame- & Billingsupport...

Tinky Winky 16. Mai 2008

Gehört ihr auch zu den Kraken, oder seid ihr eine andere Gruppierung? Ich kenne mich in...


Folgen Sie uns
       


Days Gone - Fazit

In Days Gone sind wir als Rocker Deacon St. John im zerstörten Oregon unterwegs und erleben das ganz große Abenteuer.

Days Gone - Fazit Video aufrufen
Zulassung autonomer Autos: Der Mensch fährt besser als gedacht
Zulassung autonomer Autos
Der Mensch fährt besser als gedacht

Mehrere Jahre haben Wissenschaftler und Autokonzerne an Testverfahren für einen Autobahnpiloten geforscht. Die Ergebnisse sprechen für den umfangreichen Einsatz von Simulation. Und gegen den schnellen Einsatz der Technik.
Von Friedhelm Greis

  1. Einride T-Pod Autonomer Lkw fährt in Schweden Waren aus
  2. Ingolstadt Audi vernetzt Autos mit Ampeln
  3. Wasserkühlung erforderlich Leistungshunger von Auto-Rechnern soll stark steigen

Motorola One Vision im Hands on: Smartphone mit 48-Megapixel-Kamera für 300 Euro
Motorola One Vision im Hands on
Smartphone mit 48-Megapixel-Kamera für 300 Euro

Motorola bringt ein weiteres Android-One-Smartphone auf den Markt. Die Neuvorstellung verwendet viel Samsung-Technik und hat ein sehr schmales Display. Die technischen Daten sind für diese Preisklasse vielversprechend.
Ein Hands on von Ingo Pakalski

  1. Moto G7 Power Lenovos neues Motorola-Smartphone hat einen großen Akku
  2. Smartphones Lenovo leakt neue Moto-G7-Serie

Bundestagsanhörung: Beim NetzDG drohen erste Bußgelder
Bundestagsanhörung
Beim NetzDG drohen erste Bußgelder

Aufgrund des Netzwerkdurchsetzungsgesetzes laufen mittlerweile über 70 Verfahren gegen Betreiber sozialer Netzwerke. Das erklärte der zuständige Behördenchef bei einer Anhörung im Bundestag. Die Regeln gegen Hass und Hetze auf Facebook & Co. entzweien nach wie vor die Expertenwelt.
Ein Bericht von Justus Staufburg

  1. NetzDG Grüne halten Löschberichte für "trügerisch unspektakulär"
  2. NetzDG Justizministerium sieht Gesetz gegen Hass im Netz als Erfolg
  3. Virtuelles Hausrecht Facebook muss beim Löschen Meinungsfreiheit beachten

    •  /