Steam - der "Rest der Welt" ist sauer

Hintergrund ist, dass mittlerweile viele Publisher ihre Spiele über Steam vertreiben. Erst im April 2008 hatte etwa Ubisoft einen großen Teil seines Portfolios online gestellt, darunter auch aktuelle Highlights wie die PC-Version von Assassin's Creed. Deutsche Spieler können darauf allerdings nicht zugreifen, weil für den hiesigen Markt ein exklusives Onlinevertriebsabkommen mit der Telekom-Tochter Gamesload.de besteht. Hier ist beispielsweise Assassin's Creed mittlerweile für 39,95 Euro erhältlich.
Ein weiterer Vorwurf ist der von höheren Preisen für Nicht-Amerikaner, eben für den "Rest der Welt". In Community-Foren wird meist das Beispiel von Call of Duty 4 genannt, für das europäische Spieler mehr zahlen müssen – Deutsche berappen 69,99 Dollar(öffnet im neuen Fenster) , Amerikaner nur 49,99 Dollar(öffnet im neuen Fenster) . Überhaupt ist Call of Duty 4 bei Steam für Spieler hierzulande ein teurer Spaß: Inklusive Mehrwertsteuer beläuft sich die Onlinerechnung auf 83,29 Dollar (umgerechnet rund 53,80 Euro) – im stationären Handel ist der Titel für deutlich weniger als 50 Euro erhältlich.