Sharp stellt neue, leistungsfähige Brennstoffzelle vor
Laut Sharp(öffnet im neuen Fenster) ist es damit möglich, Direktmethanolbrennstoffzellen(öffnet im neuen Fenster) (Direct Methanol Fuel Cell, DMFC) für mobile Geräte zu bauen, die genauso groß sind wie herkömmliche Lithium-Ionen-Akkus, aber längere Laufzeiten haben.
Bislang gilt die Leistungsdichte noch als Problem der Brennstoffzellen. Um diese zu vergrößern, werde meist eine größere Einheit für die Stromerzeugung gebaut, was jedoch die Zelle größer mache. Die Leistungsdichte gibt das Verhältnis der Leistung zur Größe der Zelle an.
Sharp sei es jedoch gelungen, die Zelle durch die Entwicklung einer hochintegrierten Blockstruktur zu verkleinern. So habe man eine Leistungsdichte von 0,3 Watt pro Kubikzentimeter erzielen können. Die Leistungsdichte bisheriger von Sharp entwickelter Brennstoffzellen sei nur ein Siebtel so groß gewesen.
Sharp ist nicht das einzige Unternehmen, das Brennstoffzellen für mobile Geräte entwickelt: Im Januar 2008 gab das kanadische Unternehmen Angstrom Power bekannt, eine Brennstoffzelle für ein Mobiltelefon entwickelt zu haben. Anfang Mai 2008 präsentierten Sony-Entwickler auf einer Konferenz in den USA eine etwa handtellergroße Direktmethanolbrennstoffzelle. Zur gleichen Zeit stellten Rostocker Wissenschaftler ein neues Verfahren zur Wasserstofferzeugung aus Ameisensäure vor, das in Brennstoffzellen für mobile Endgeräte eingesetzt werden kann.



