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Siemens verkauft Problemsparte SEN nur zum Teil

Firmenkunden protestieren - Gespräche nun mit Cerberus und Nortel

Siemens kann seine Sparte Siemens Enterprise Communications (SEN) auf Druck von Firmenkunden nicht komplett verkaufen. Finanzvorstand Joe Kaeser hatte geplant, eine Einigung bis Ende April 2008 zu erzielen. In Siemens-Kreisen wird nun frühestens mit einem Abschluss im Sommer 2008 gerechnet, berichtet die Financial Times Deutschland.

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"Das ist ein Thema im Vertrieb", heißt es laut dem Bericht in der Branche. Die Kunden wollten Investitionssicherheit und legten Wert darauf, dass die Systeme lange gepflegt und upgedatet werden.

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Kaeser hatte deshalb ein Zugeständnis gemacht: "Die Siemens AG ist bereit, die kommende Transformation des Geschäfts zu begleiten, indem sie eine Beteiligung an dem Unternehmen in seiner zukünftigen Form halten wird", schrieb Kaeser Ende April 2008 in einem Brief an Kunden der SEN, der dem Blatt vorliegt. Siemens werde auch sicherstellen, dass neue Produkte weiterentwickelt und die bestehenden Telefonnetze der Kunden auf künftige Lösungen migriert werden können, heißt es in dem Schreiben.

Geht SEN an einen Finanzinvestor, würde Siemens einen Minderheitsanteil an SEN behalten. Bei einem Verkauf an einen strategischen Partner wie Nortel ist geplant, dass der Münchener Konzern an diesem Anteile erwirbt. Ein Käufer müsse sich verpflichten, das im März 2008 auf der CeBIT vorgestellte Produkt "OpenScape UC Server" weiterzuentwickeln. Es sei Kaeser zufolge von den Kunden "extrem positiv" aufgenommen worden. "Wir werden auch langfristig Support und Upgrades für diese Produkte bieten", so Kaeser.



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