X-Server ohne Root-Rechte
Der X-Server für die grafische Desktop-Oberfläche läuft unter Linux mit Root-Rechten. Dadurch können Sicherheitslücken teilweise ausgenutzt werden, um ebenfalls diese Rechte zu erlangen und somit volle Kontrolle über das System zu haben. Der Red-Hat-Entwickler David Airlie würde dieses Problem gern beseitigen und schrieb daher an einem Nachmittag ein paar Patches.
Die rund 300 Zeilen Programmcode hätten dazu geführt, dass der X-Server startete, schreibt Airlie in seinem Blog(öffnet im neuen Fenster). Er habe auch eine Gnome-Sitzung starten können, die mit der 3D-Technik DRI2 und Compiz für Fenstereffekte lief. Zwar sei der Versuch noch nicht komplett von Erfolg gekrönt gewesen, da der X-Server nicht lange lief. Sein Hack zeige jedoch, wie nah man bereits an dem Ziel sei, das letztlich zu einer erhöhten Sicherheit unter Linux führen würde.
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