Forscherpreis für Energiesparsystem
"EcoScout" hat das Team aus Hamburg seinen Wettbewerbsbeitrag genannt - eine Suchmaschine soll"vor einem Neuerwerb helfen, umweltfreundliche und gleichzeitig günstige Produkte zu finden". Kaufentscheidungen, so ihre These, würden "zunehmend durch Umweltkriterien beeinflusst." Konventionelle Produktsuchmaschinen im Internet berücksichtigten diese Kriterien jedoch kaum. Das wollen die Studenten aus der Hansestadt ändern: EcoScout sucht und vergleicht Produkte "nach ökologischen Gesichtspunkten". Der Webservice soll nach Vorstellung der Entwickler auch in bereits bestehende Produktsuchmaschinen integriert werden können.
Das Team aus München möchte gern die Straßen der bayrischen Landeshauptstadt vom Verkehr befreien. Deshalb haben die Studenten PickMeUp ersonnen. "Die meisten Autos sind nur durch den Fahrer selbst besetzt, die oft zusätzlich verfügbaren Sitzplätze werden selten belegt. Dies ist offensichtlich eine Verschwendung von Ressourcen und kann stark optimiert werden", kritisieren sie. Die meisten Autos seien nur mit einer Person besetzt. Mit PickMeUp sollen Privatfahrzeuge effizienter genutzt werden. So sollen die Umwelt und Rohölreserven geschont werden.
Ein ähnliches Konzept wie die Münchner haben auch die Studenten aus Sachsen verfolgt. Die Dresdener wollten ebenfalls freie Plätze in Privatfahrzeugen effizienter nutzen. Dazu haben sie die Software Hitch OP entwickelt. "Hitch OP ist ein neues System, um zu jeder Zeit Mitfahrtgelegenheiten anzubieten oder zu suchen", so die Studenten. Anders als die gute alte Offline-Mitfahrzentrale oder auch deren Nachfolger im Internet vermittelt Hitch OP Mitfahrgelegenheiten sofort und ohne Wartezeit. Das gelte für Fahrten innerhalb einer Ortschaft ebenso wie für Überlandfahrten. Neben der Vermittlung haben die Studenten ihr System mit einem elektronischen Bezahlsystem sowie mit einer Bewertungsskala versehen. Das soll die Bequemlichkeit und die Sicherheit von Hitch OP gewährleisteen.
Die Schirmherrschaft für den Wettbewerb hat Bundesumweltminister Sigmar Gabriel übernommen, der das Engagement und die Leistung der Teilnehmer lobte: "Die für den Imagine Cup 2008 eingereichten Projekte zeigen, wie man mit oft ganz einfachen Anwendungen dazu beitragen kann, die großen globalen Umweltprobleme zu lösen. Vor allem aber merkt man den Beiträgen an, dass die Teilnehmer Spaß an der Lösung komplexer Probleme hatten."
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Nein, das ist NICHT WoL, sondern es werden tatsächlich die Geräte physikalisch...
Poplige Lösung, die das eine Standby durch ein anderes ersetzt. Schön, wenn das zu...
Eine schöne Idee, zu der ich gerne gratuliere. Doch in der Praxis wird sich da noch das...
Es geht doch nicht um den privaten Einsatz! In manchen Unternehmen stehen in jeder etage...