Flash Player 10 mit interaktiven 3D-Animationen

Mit Hilfe von Adobes Pixel Bender(öffnet im neuen Fenster) lassen sich eigene Filter und Effekte anlegen, um diese in den Flash Player 10 zu integrieren. Diese Verfahren basieren auf den Filtern aus Adobes After Effects CS3 und sollen im Flash Player nur etwa 1 KByte an Speicher belegen. Sie werden über Scripte realisiert und bei der Ausführung animiert.
Eine verbesserte Layout-Engine für die Textdarstellung erlaubt neuartige Kontrollmöglichkeiten, so dass Sprachen mit vielen Sonderzeichen oder mit besonderer Schreibung besser dargestellt werden können. Damit sollen sich auch Schriften gut verarbeiten lassen, die etwa von rechts nach links oder auch bidirektional gelesen werden. Diese Neuerung kann auch bei der Nutzung von eBooks hilfreich sein.
Die Neuerungen sollen auch Bestandteil von Adobes AIR sein und in das Open Screen Project integriert werden.
Der Flash Player 10 steht als Beta-Version für Windows, Linux und MacOS X nur in englischer Sprache als Download(öffnet im neuen Fenster) bereit. Vor der Installation der Beta-Ausführung empfiehlt der Hersteller die Deinstallation einer anderen Flash-Player-Version. Eine parallele Nutzung zu einer stabilen Ausführung des Flash Players ist also ausgeschlossen. Adobe machte von sich aus keine Angaben, wann die fertige Ausführung des Flash Players 10 zu erwarten ist. Nach Angaben von ComputerWorld.com(öffnet im neuen Fenster) erscheint der Flash Player 10 als Final-Version noch in diesem Jahr, ein genaueres Datum ist aber nicht bekannt.
Im Labs-Bereich zum Flash Player 10 bietet Adobe auch Beispielvideos, welche die neuen Funktionen im Einsatz zeigen. Für die Wiedergabe ist dann allerdings die Installation der Beta-Ausführung des Flash Players 10 erforderlich.



