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Linux im Asus-BIOS

Splashtop kommt auf vier weitere Mainboards. Asus installiert das Mini-Linux Splashtop auf vier weiteren Mainboard-Modellen. Das kleine Betriebssystem bietet eine Umgebung, die bereits kurz nach dem Einschalten des Rechners genutzt werden kann. Asus will langfristig seine gesamte Mainboard-Palette damit ausstatten.
/ Julius Stiebert
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Das von DeviceVM entwickelte Splashtop-Linux ist in einem Flash-Baustein auf der Hauptplatine verbaut und soll nach dem Einschalten innerhalb weniger Sekunden bereitstehen. In dieser Umgebung findet der Nutzer dann einen Firefox-Browser, einen Mediaplayer, die Telefoniesoftware Skype und einen Instant-Messenger. Auch eine Filesharing-Applikation soll verfügbar sein. Direkt aus der Umgebung heraus lässt sich auf Wunsch auch das normal installierte Betriebssystem starten.

Asus hatte Splashtop 2007 erstmals auf einem Mainboard der High-End-Klasse verbaut und setzt es seit Januar 2008 auf den Platinen der M3-Serie ein. Im zweiten Quartal 2008 werden nun zusätzlich die neuen Modelle P5Q Deluxe, P5Q-WS, P5Q3 Deluxe sowie P5Q-E mit Splashtop ausgeliefert. Asus nennt diese Funktion dann "Express Gate" und verspricht, dass die Umgebung innerhalb von fünf Sekunden bereitsteht. Künftig soll "Express Gate" auf allen Mainboards aus dem Hause Asus zu finden sein, so Joe Hsieh, General Manager der Mainboard-Abteilung.

DeviceVM arbeitet auch mit anderen Herstellern zusammen und hofft, dass Splashtop im Laufe des Jahres auf vielen Mainboards, Desktop-Computern und Notebooks verfügbar ist. Allerdings ist DeviceVM nicht der einzige Anbieter eines solchen Mini-Linux. BIOS-Hersteller Phoenix bietet ebenfalls eine "Instant-On-Umgebung" an, in der ähnliche Anwendungen wie bei Splashtop laufen. Durch eine integrierte Virtualisierungsfunktion können bei Phoenix auch Windows und die HyperSpace genannte Technik nebeneinander laufen.


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