Weniger Schwarzkopien in Deutschland
In anderen Teilen der Welt wird jedoch mehr und mehr auf Schwarzkopien gesetzt. Der Anteil an unlizenzierter Software stieg um 3 Punkte auf 38 Prozent. Wären diese Programme lizenziert worden, wäre ein Umsatz von zusätzlichen 48 Milliarden US-Dollar erzielt worden – 8 Milliarden US-Dollar mehr als im Vorjahr. Vor allem in Schwellenländern mit hohem Wirtschaftswachstum nimmt die Kopienzahl zu.
In der EU verringerte sich der Anteil unlizenzierter Software von 36 auf 35 Prozent, die fiktiven Umsatzausfälle sanken von 8,8 auf 8,5 Milliarden Euro.
"Die Erfahrungen der BSA zeigen, dass es ein Patentrezept gibt, mit dem Softwarepiraterie bekämpft werden kann. Es umfasst unter anderem Aufklärungsarbeit, wohlüberlegte Maßnahmen der Regierungen, effektive Strafverfolgung und Legalisierungsprogramme" , so Georg Herrnleben, Director Zentral- und Osteuropa der BSA.



