Abo
  • Services:

Russischer Konzern an Infineon interessiert

Sistema lockt Infineons Forschungs- und Entwicklungsbereich

Im November 2006 machte der russische Mischkonzern Sistema schon einmal Schlagzeilen, als er Interesse an einem Aktienpaket der Deutschen Telekom zeigte. Der Deal kam damals nicht zu Stande, nicht zuletzt wegen Widerständen aus der Politik. Nun ist der angeschlagene Halbleiterhersteller Infineon ins Interesse der Russen gerückt.

Artikel veröffentlicht am ,

Einem Bericht des Handelsblatts zufolge hat Sistema eventuell schon den Aufsichtsrat von Infineon kontaktiert. "Für uns ist Infineon ein sehr interessantes Ziel - vor allem der Bereich Forschung und Entwicklung", sagte Sistema-CEO Alexander Gontscharuk gegenüber dem Handelsblatt. Der Halbleiterhersteller steht vor einer Neuausrichtung nach Abspaltung der DRAM-Sparte.

Stellenmarkt
  1. M-net Telekommunikations GmbH, München
  2. McService GmbH, München

Sistema gehört mehrheitlich Wladimir Jewtuschenko, einem der reichsten Männer Russlands. Das Unternehmen, das an der Londoner und Moskauer Börse gelistet ist, konnte 2007 einen Umsatz von 13 Milliarden US-Dollar erzielen und machte einen Reingewinn von 1,5 Milliarden US-Dollar. Anders als die meisten russischen Großkonzerne engagiert sich Sistema in den Bereichen Telekommunikation, Hightech und im Dienstleistungssektor und nicht in den Segmenten Rohstoffe und Energie.

Gontscharuk sieht bei einem möglichen Einstieg bei Infineon wie auch schon bei der geplanten Telekom-Beteiligung wieder Störfeuer aus dem politischen Bereich auf sich zukommen. Infineon sei "ein Flaggschiff der deutschen Industrie". Für den Kauf nur eines Teilbereichs von Infineon sieht er derzeit wenig Möglichkeiten. Wie sich Sistema eine Beteiligung vorstellt, ist nicht ganz klar. Gontscharuk zieht eine vollständige Übernahme nicht in Betracht - die Produktion in Westeuropa führt zu einem Kostennachteil. Durch den hohen Konkurrenzdruck aus Asien sei für eine Übernahme „der Zeitpunkt nicht gut".

Sistemas CEO hat konkrete Schritte, wie etwa einen Kontakt mit dem Aufsichtrat, von sich gewiesen: "Wir sind nicht aktiv, wir beobachten, wie sich die Situation bei Infineon entwickelt".



Anzeige
Top-Angebote
  1. (aktuell u. a. Beyerdynamic DTX 910 Kopfhörer 27,99€, Logitech G413 mechanische Tastatur 64...
  2. (nur für Prime-Mitglieder)
  3. 288€
  4. (u. a. 3 Blu-rays für 15€, Nacon PS4-Controller + Fallout 76 für 44,99€ bei Marktabholung...

Tellerwäscher 15. Mai 2008

Jede Minute werden 4 Fussballfelder Regenwald gerodet und den interessiert Infineon...


Folgen Sie uns
       


LG 5K2K Ultrawide - Fazit

Der aktuelle Ultrawide von LG hat eine beeindruckend hohe Auflösung und eignet sich wunderbar für Streamer oder die Videobearbeitung.

LG 5K2K Ultrawide - Fazit Video aufrufen
IT-Jobs: Ein Jahr als Freelancer
IT-Jobs
Ein Jahr als Freelancer

Sicher träumen nicht wenige festangestellte Entwickler, Programmierer und andere ITler davon, sich selbstständig zu machen. Unser Autor hat vor einem Jahr den Schritt ins Vollzeit-Freelancertum gewagt und bilanziert: Vieles an der Selbstständigkeit ist gut, aber nicht alles. Und: Die Freiheit des Freelancers ist relativ.
Ein Erfahrungsbericht von Marvin Engel

  1. Job-Porträt Die Cobol Cowboys auf wichtiger Mission
  2. IT Frauen, die programmieren und Bier trinken
  3. Software-Entwickler CDU will Online-Weiterbildung à la Netflix

Datenschutz: Nie da gewesene Kontrollmacht für staatliche Stellen
Datenschutz
"Nie da gewesene Kontrollmacht für staatliche Stellen"

Zur G20-Fahndung nutzt Hamburgs Polizei eine Software, die Gesichter von Hunderttausenden speichert. Schluss damit, sagt der Datenschutzbeauftragte - und wird ignoriert.
Ein Interview von Oliver Hollenstein

  1. Brexit-Abstimmung IT-Wirtschaft warnt vor Datenchaos in Europa
  2. Österreich Post handelt mit politischen Einstellungen
  3. Digitalisierung Bär stößt Debatte um Datenschutz im Gesundheitswesen an

CES 2019: Die Messe der unnützen Gaming-Hardware
CES 2019
Die Messe der unnützen Gaming-Hardware

CES 2019 Wer wollte schon immer dauerhaft auf einem kleinen 17-Zoll-Bildschirm spielen oder ein mehrere Kilogramm schweres Tablet mit sich herumtragen? Niemand! Das ficht die Hersteller aber nicht an - im Gegenteil, sie denken sich immer mehr Obskuritäten aus.
Ein IMHO von Oliver Nickel

  1. Slighter im Hands on Wenn das Feuerzeug smarter als der Raucher ist
  2. Sonos Keine Parallelnutzung von Alexa und Google Assistant geplant
  3. Hypersense-Prototypen ausprobiert Razers Rumpel-Peripherie sorgt für Immersion

    •  /