Canon EOS 1000D für neue DSLR-Käuferschichten
Schon zu analogen Zeiten gab es eine EOS 1000 - damals das Einsteigermodell in Canons EOS-Programm. Profikameras wie die 1D haben bei Canon einstellige Produktnummern, semiprofessionelle zweistellige (40D) und die Mittelklasse dreistellige (450D).
Im Einsteigersegment hat Canon im Gegensatz zu Nikon mit seiner D60 keinen Apparat im Angebot. Auch wenn die Kameras in ihrer Leistung nicht gleichauf liegen: Das Gehäuse der Canon EOS 450D wird aktuell mit rund 630,- Euro gehandelt, für Nikons D60 sind nur rund 490,- Euro fällig.
Angesichts dieser Preis- und Ausstattungslücke, wäre es nur logisch, wenn Canon unter der EOS 450D noch ein 1000er Modell vorstellt, um neue Käuferschichten anzusprechen. Hier könnten teure Ausstattungsmerkmale wie Live-View und ein großes Display wegfallen und auch ein 12-Megapixel-Sensor wie in der 450D wäre nicht nötig. Nikons D60 kommt "nur" auf 10 Megapixel - und selbst diese Auflösung war bis vor kurzem noch Profigeräten vorbehalten.



