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Neues Nvidia-Treiberpaket für GeForce 6 bis GeForce 9

ForceWare 175.16 verlässt Betatest und erscheint mit WHQL-Zertifikat. Mit Nvidias ForceWare 175.16 WHQL steht nun nach fast einem halben Jahr wieder ein aktualisiertes Windows-Treiberpaket für die Grafikchip-Serien GeForce 6 bis 9 zur Verfügung. Es verspricht Optimierungen, die Beseitigung von Problemen, unterstützt Hybrid-SLI und ermöglicht in Verbindung mit einfachen Farbfilterbrillen eine plastische 3D-Darstellung.
/ Christian Klaß
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Die Betaversion des ForceWare 175.16 ist am 6. Mai 2008 erschienen – seit 13. Mai 2008 steht nun auch dessen mit Microsofts WHQL-Zertifikat versehene endgültige Version zum Download für die 32- und 64-Bit-Versionen von Windows XP und Vista bereit. Im Vergleich zum GeForce-9-Treiber 174.74 WHQL hat Nvidia dem 175.16 WHQL noch um den GeForce 9600 GSO erweitert – und um alle GeForce-Grafikchips seit der 6er-Serie.

Nvidia verspricht, dass das neue Treiberpaket mehr Leistung unter OpenGL, vielen DirectX-9-Spielen und – unter Windows Vista – auch in Verbindung mit DirectX-10-Spielen bringt. Konkrete Angaben dazu machte Nvidia allerdings nicht, verspricht aber, dass viele Probleme – auch mit SLI – behoben wurden. Quad-SLI und Dreifach-SLI bleiben wie gehabt Vista vorbehalten. Besitzer von Hybrid-SLI-Systemen erhalten mit dem 175.16 WHQL zudem das erste Vista-Treiberpaket, das keine Betatreiber mehr beinhaltet.

Unter Windows Vista unterstützt der neue Treiber Hybrid-SLI in Verbindung mit den Nforce-Chipsätzen 780a SLI, 750a SLI, 730a und 720a sowie mit den Onboard-Grafikkernen GeForce 8300, 8200 und 8100. Mittels GeForce-Boost-Funktion können GeForce 8500 GT und GeForce 8400 GS nun gemeinsam mit der Onboard-Grafik rechnen, was jedoch kaum Vorteile bringt.

Anders ist das bei der Hybrid-SLI-Funktion HybridPower, bei der sich ab der ForceWare-Version 175.16 die High-End-Grafikkarten mit GeForce 9800 GX2 und GeForce 9800 GTX bei reiner 2D-Darstellung abschalten lassen, was beim Stromsparen helfen kann. Onboard-Grafik verbraucht in der Regel nur einen Bruchteil der Energie einer Grafikkarte.

Unter 32-Bit-Vista kann damit nun zudem auch auf GeForce 6 bis 8 und nicht mehr nur mit GeForce-9-Karten Nvidias " GeForce 3D Stereo Technology(öffnet im neuen Fenster) " nutzen. Dabei handelt es sich um einen räumlichen Darstellungsmodus , der in 3D-Spielen genutzt werden kann und in Verbindung mit einfachen Farbfilterbrillen oder speziellen 3D-LCDs eine plastische Darstellung verspricht.

Weiterhin GeForce-9-Grafikkarten vorbehalten bleiben die neuen Videobeschleunigungsfunktionen von PureVideo HD. Sie erlauben es GeForce 9800 GX2, 9800 GTX, 9600 GT und 9600 GSO unter Windows XP und Vista anderem den Kontrast dynamisch anzupassen, Blau-, Grün- und Hauttöne zu optimieren und zwei Videos gleichzeitig beschleunigt zu dekodieren. Wichtig ist das für die Bild-in-Bild-Funktion von entsprechenden Blu-ray-Filmen. Außerdem gibt es unter Vista einen eigenen, Aero-kompatiblen Darstellungsmodus für die Blu-ray- und HD-DVD-Wiedergabe. Auf beides muss die Wiedergabesoftware von Drittanbietern allerdings speziell angepasst werden.

Nvidia stellt sein neues universelles Treiberpaket für GeForce 6 bis 9 sowie die Nforce-Chipsätze seit 13. Mai 2008 für Windows XP, Windows XP Media Center Edition und Windows Vista auf Nvidia.com(öffnet im neuen Fenster) zum Download(öffnet im neuen Fenster) zur Verfügung – das gilt sowohl für die 32- als auch die 64-Bit-Versionen der jeweiligen Betriebssysteme.


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