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Patchday: Drei Sicherheitslecks in Microsofts Office-Paket

Vier Patches stopfen insgesamt sechs Sicherheitslecks in Microsoft-Produkten

In Microsofts Office-Paket wurden zum diesmonatigen Patchday summa summarum drei Sicherheitslecks beseitigt, über die Angreifer schadhaften Code ausführen und so einen fremden Rechner unter ihre Kontrolle bringen können. Ein als gefährlich eingestuftes Sicherheitsloch befindet sich in der Windows-Komponente Jet 4.0, zwei weitere Sicherheitslecks stecken in Microsofts Sicherheitssoftware.

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Zwei als gefährlich eingestufte Sicherheitslücken enthält die Textverarbeitung Word sowie die Anzeigekomponente Word Viewer. Angreifer können über eine manipulierte Word- oder RTF-Datei beliebigen Schadcode einschleusen, indem sie ein Opfer zum Öffnen einer solchen Datei verleiten. Die beiden Sicherheitslecks finden sich in den Word-Versionen von 2000 bis 2007, in den Mac-Varianten Word 2004 sowie 2008 und im Word Viewer 2003. Ein Patch soll die beiden Fehler korrigieren.

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In Microsofts Publisher steckt ein weiteres, ebenfalls als gefährlich klassifiziertes Sicherheitsloch, über das sich beliebiger Schadcode ausführen lässt. Der Fehler tritt auf, weil die Software Objektheaderdaten beim Öffnen von Publisher-Dateien fehlerhaft prüft. Ein Patch soll das Sicherheitsleck in Publisher 2000, 2002, 2003 sowie 2007 schließen.

Auch die Windows-Komponente Jet 4.0 weist ein als gefährlich bezeichnetes Sicherheitsleck auf, das zum Ausführen von Schadcode missbraucht werden kann, wenn eine präparierte MDB-Datei geöffnet wird. Das Problem betrifft Windows 2000, XP sowie Windows Server 2003 und soll mit einem Patch beseitigt werden.

In den Microsoft-Produkten Windows Live OneCare, Windows Defender, Antigen für Exchange, Antigen für SMTP Gateway, Forefront Client Security, Forefront Security für Exchange Server, Forefront Security für SharePoint sowie im "Autonomen System Sweeper im Toolset für Diagnose und Wiederherstellung 6.0" befinden sich gleich zwei Sicherheitslecks. Beide können zu Denial-of-Service-Attacken missbraucht werden, indem den Applikationen entsprechend manipulierte Dateien untergeschoben werden. Mit dem bereitgestellten Patch sollten die beiden Fehler der Vergangenheit angehören.

Alle genannten Sicherheitspatches verteilt Microsoft auch über die Update-Funktion der betreffenden Produkte.



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