Abo
  • IT-Karriere:

Aufregung um geheimes Daten-Sammel-Projekt von Mozilla

Firefox als Datensammler zur Verbesserung des Web?

Mozilla plant ein geheimes Daten-Sammel-Projekt. Das berichtete zumindest Michael Arrington bei TechCrunch am Dienstag. Doch was Arrington als geheim betitelt, sei eher eine Idee in einem sehr frühen Stadium, rückte Mozilla-Chef John Lilly zurecht. Er bestätigte aber Überlegungen, Firefox zum Sammeln von Daten einzusetzen.

Artikel veröffentlicht am ,

Rich Clients wie Firefox seien ein weiterer Weg, um Daten zur Web-Nutzung zu sammeln, stellt John Lilly in seinem Blog fest. Ein Weg, der heute noch kaum genutzt werde und Daten liefern könnte, die helfen, besser zu verstehen, wie Menschen das Web nutzen.

Stellenmarkt
  1. ORBIT Gesellschaft für Applikations- und Informationssysteme mbH, Köln
  2. Evangelische Landeskirche in Württemberg, Stuttgart

Vor diesem Hintergrund denke Mozilla darüber nach, wie sich Daten sammeln lassen, ohne die Privatsphäre der Nutzer dabei anzutasten. In jedem Fall sollen Nutzer darüber entscheiden können, welche Daten übermittelt werden.

Auf diesem Weg erhobene Daten können dann Forschern, Unternehmen und Konzernen zur Verfügung gestellt werden, um Schlüsse daraus zu ziehen und diese mit anderen zu teilen, so Lilly. Dabei gebe es viel zu tun, und Mozilla sei in der Lage, viel zu einem solchen Projekt beizutragen, meint der Mozilla-Chef. Das bedeute aber nicht, dass es sich um ein geheimes Projekt handle, sondern vielmehr um eine Idee in einem sehr frühen Stadium, die aus diesem Grund noch keinen Namen habe.

Heute sammle Mozilla vergleichsweise wenige Daten. Lediglich die Anfragen an den Application Update Service (AUS) werden genutzt, um die Verbreitung der Mozilla-Applikationen nachzuvollziehen. Firefox und Thunderbird senden regelmäßige Anfragen an den Dienst, um über neue Versionen zu informieren.

Darüber hinaus gebe es nur zwei kleine Projekte, die Daten erheben. Das eine hat den Namen Spectator und ist ein Add-On, das den Firefox-Entwicklern helfen soll, das User-Interface des Browsers zu verbessern. Das andere hat den Namen Test Pilot und soll eine repräsentative Gruppe von Firefox-Nutzern zusammenbringen, die den Entwicklern Feedback liefern sollen.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 249,00€ + Versand
  2. (u. a. Grafikkarten, Monitore, Mainboards)
  3. 334,00€

iAnschlagspuffer 12. Mai 2010

Ach ich werde gefragt ob meine Daten wie angesurfte URLs zb. ftp://user:pass@server.de...

Maverik 14. Mai 2008

Wer glaubt Firmen sammeln keine Daten über Nutzerverhalten oder sonstige Daten ist naiv...

cheelah 14. Mai 2008

Wenn der Firefox zum Sammeln von Daten eingesetzt werden wird, kann ich auch wieder zum...

Tantalus 14. Mai 2008

Du hast schon die Worte "Opt-In" gelesen? Gruß Tantalus

untergang 14. Mai 2008

...von Firefox (zumindest auf meinem Rechner)


Folgen Sie uns
       


Katamaran Energy Observer angesehen

Die Energy Observer ist ein Schiff, das ausschließlich mit erneuerbaren Energien betrieben wird und seinen Treibstoff zum Teil selbst produziert. Wir haben es in Hamburg besucht.

Katamaran Energy Observer angesehen Video aufrufen
Zulassung autonomer Autos: Der Mensch fährt besser als gedacht
Zulassung autonomer Autos
Der Mensch fährt besser als gedacht

Mehrere Jahre haben Wissenschaftler und Autokonzerne an Testverfahren für einen Autobahnpiloten geforscht. Die Ergebnisse sprechen für den umfangreichen Einsatz von Simulation. Und gegen den schnellen Einsatz der Technik.
Von Friedhelm Greis

  1. Einride T-Pod Autonomer Lkw fährt in Schweden Waren aus
  2. Ingolstadt Audi vernetzt Autos mit Ampeln
  3. Wasserkühlung erforderlich Leistungshunger von Auto-Rechnern soll stark steigen

Bundestagsanhörung: Beim NetzDG drohen erste Bußgelder
Bundestagsanhörung
Beim NetzDG drohen erste Bußgelder

Aufgrund des Netzwerkdurchsetzungsgesetzes laufen mittlerweile über 70 Verfahren gegen Betreiber sozialer Netzwerke. Das erklärte der zuständige Behördenchef bei einer Anhörung im Bundestag. Die Regeln gegen Hass und Hetze auf Facebook & Co. entzweien nach wie vor die Expertenwelt.
Ein Bericht von Justus Staufburg

  1. NetzDG Grüne halten Löschberichte für "trügerisch unspektakulär"
  2. NetzDG Justizministerium sieht Gesetz gegen Hass im Netz als Erfolg
  3. Virtuelles Hausrecht Facebook muss beim Löschen Meinungsfreiheit beachten

IT-Headhunter: ReactJS- und PHP-Experten verzweifelt gesucht
IT-Headhunter
ReactJS- und PHP-Experten verzweifelt gesucht

Marco Nadol vermittelt für Hays selbstständige Informatiker, Programmierer und Ingenieure in Unternehmen. Aus langjähriger Erfahrung als IT-Headhunter weiß er mittlerweile sehr gut, was ihre Chancen auf dem Markt erhöht und was sie verschlechtert.
Von Maja Hoock

  1. Bundesagentur für Arbeit Informatikjobs bleiben 132 Tage unbesetzt
  2. IT-Berufe Bin ich Freiberufler oder Gewerbetreibender?
  3. Milla Bund sagt Pläne für KI-gesteuerte Weiterbildungsplattform ab

    •  /