Abo
  • Services:

Electronic Arts mit neuem Rekord-Umsatz (Update)

Weltgrößter Publisher wegen Restrukturierungen und Zukäufen in den roten Zahlen

Der weltgrößte Spieleproduzent Electronic Arts (EA) konnte im letzten Geschäftsjahr, das am 31. März 2008 beendet wurde, den Umsatz kräftig steigern - rutschte aber wegen Zukäufen und Investitionen in die Entwicklung neuer Titel in die roten Zahlen. Bereinigt um solche Sonderfaktoren hat EA einen operativen Gewinn von 339 Millionen Dollar gemacht.

Artikel veröffentlicht am ,

Wie Electronic Arts offiziell bekannt gab, stiegen die Umsätze im Geschäftsjahr 2008 um 19 Prozent auf 3,665 Milliarden US-Dollar; das Vorjahr hatte Umsätze von 3,091 Milliarden US-Dollar gebracht. Der Jahresverlust lag bei 454 Millionen US-Dollar - im Vorjahr konnte EA noch Profite von 76 Millionen US-Dollar einfahren. Grund für das Minus ist vor allem die teure Übernahme der Entwicklerstudios Bioware (Mass Effect) und Pandemic. Bereinigt um diese Akquisition und weitere einmalige Ausgaben wäre EA im Plus gewesen und hätte 339 Millionen US-Dollar operativen Gewinn gemacht (Vorjahr: 247 Millionen US-Dollar).

Stellenmarkt
  1. Rücker + Schindele Beratende Ingenieure GmbH, München
  2. Bosch Gruppe, Reutlingen

Ähnlich sieht es aus, was die Zahlen des letzten Quartals angeht. Da hat EA 1,127 Milliarden US-Dollar umgesetzt, 84 Prozent mehr als die 613 Millionen US-Dollar im Vorjahresquartal. Der Verlust stieg von 25 Millionen US-Dollar auf 94 Millionen US-Dollar - ohne Sonderfaktoren hätte EA allerdings nach eigenen Angaben rund 30 Millionen US-Dollar verdient (Vorjahr: 19 Millionen US-Dollar).

"Insgesamt sind wir sehr zufrieden mit der Umsatzsteigerung, aber bislang nicht glücklich mit den Gewinnen", so John Riccitiello, CEO von Electronic Arts. Für das kommende Geschäftsjahr erwartet er eine Umsatzsteigerung auf 4,9 bis 5,15 Milliarden US-Dollar. Den operativen Gewinn will er sogar verdoppeln - wobei die angestrebte feindliche Übernahme von Take 2 für rund 2 Milliarden US-Dollar zusätzlichen Umsatz sorgen dürfte.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr war EA laut Eigenauskunft mit einem Marktanteil von 19 Prozent in den USA und 20 Prozent in Europa der größte Multiplattform-Publisher. Die Firma konnte von 27 Titeln mehr als eine Million Exemplare absetzen, ein Jahr zuvor waren es 24 Eine-Millionen-Seller gewesen - und von 15 Spielen wanderten sogar mehr als zwei Millionen Stück über die Ladentheken (Vorjahr: 10). Besonders stark ist die Casual-Games Einheit Pogo gewachsen: Dort zogen die Umsätze um über 41 Prozent auf rund 100 Millionen Dollar an.

Nachtrag vom 14. Mai 2008, um 9:05 Uhr: Nach Bekanntgabe der Geschäftszahlen hat EA-Chef John Riccitiello im Gespräch mit Analysten und Investoren weitere Details über den erwarteten Geschäftsverlauf verraten. So will Electronic Arts im kommenden Jahr 55 Spiele auf den Markt bringen: Jeweils erscheinen für 30 PC, Playstation 3 und Xbox 360. 20 für Wii, 18 für das Nintendo DS, 8 für die Playstation Portable und immerhin noch 15 für die Playstation 2; die Gesamtzahl "55" ergibt sich durch Multiplattform-Veröffentlichungen.

Riccitiello kommentierte auch den derzeitigen Stand der PC-Plattform. Deren "box side" sei derzeit zwar schwach, aber durch abobasierte Onlinespiele, Mikropayment-Verfahren und Casual-Spiele würde die Plattform wachsen - der PC sei "falsch eingeordnet worden, indem man nur auf die im Handel verkauften Einheiten geschaut habe."

Auch zum Stand der feindlichen Übernahme von Take 2 äußerte sich Riccitiello. Seiner Ansicht nach seien die extrem hohen Verkaufszahlen von GTA 4 bereits in die gebotenen rund zwei Milliarden Dollar eingepreist - und der Titel sei ein "spektakuläres Spiel".



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. mit Gutschein: HARDWARE50 (nur für Neukunden, Warenwert 104 - 1.000 Euro)
  2. (u. a. RT-AC5300 + Black Ops 4 für 255,20€ + Versand)
  3. bei Alternate vorbestellen

Killer1992 09. Okt 2011

EA ist scheiße kriegen nich mal ne beta richtig hin geschweige denn server

Johnny Cache 15. Mai 2008

"Die Jugend liebt heutzutage den Luxus. Sie hat schlechte Manieren, verachtet die...

DasIstDasEnde! 14. Mai 2008

... Spiele mit Innovation. Nie wieder Sacrifice, nur noch Need For Speed Nachfolger ... :(

alter schnee 14. Mai 2008

dann sollte dein Prof mal aus seinem bunker raus kommen und mal frische luft atmen...

dasdasdasdasds 14. Mai 2008

Wenn fürn PC keine spiele mehr rauskommen werden wohl auch kaum noch großartig neue...


Folgen Sie uns
       


So stellt sich Transdev den Einsatz autonomer Busse vor

Das französische Nahverkehrsbetrieb Transdev will künftig Fahrgäste mit autonomen Bussen befördern. Das Video stellt das Konzept vor.

So stellt sich Transdev den Einsatz autonomer Busse vor Video aufrufen
Grafikkarten: Das kann Nvidias Turing-Architektur
Grafikkarten
Das kann Nvidias Turing-Architektur

Zwei Jahre nach Pascal folgt Turing: Die GPU-Architektur führt Tensor-Cores und RT-Kerne für Spieler ein. Die Geforce RTX haben mächtige Shader-Einheiten, große Caches sowie GDDR6-Videospeicher für Raytracing, für Deep-Learning-Kantenglättung und für mehr Leistung.
Ein Bericht von Marc Sauter

  1. Tesla T4 Nvidia bringt Googles Cloud auf Turing
  2. Battlefield 5 mit Raytracing Wenn sich der Gegner in unserem Rücken spiegelt
  3. Nvidia Turing Geforce RTX 2080 rechnet 50 Prozent schneller

Apple: iPhone Xs und iPhone Xs Max sind bierdicht
Apple
iPhone Xs und iPhone Xs Max sind bierdicht

Apple verdoppelt das iPhone X. Das Modell iPhone Xs mit 5,8 Zoll großem Display ist der Nachfolger des iPhone X und das iPhone Xs Max ist ein Plus-Modell mit 6,5 Zoll großem Display. Die Gehäuse sind sogar salzwasserfest und überstehen auch Bäder in anderen Flüssigkeiten.

  1. Apple iPhone 3GS wird in Südkorea wieder verkauft
  2. Drosselung beim iPhone Apple zahlt Kunden Geld für Akkutausch zurück
  3. NFC Yubikeys arbeiten ab sofort mit dem iPhone zusammen

iOS 12 im Test: Auch Apple will es Nutzern leichter machen
iOS 12 im Test
Auch Apple will es Nutzern leichter machen

Apple setzt mit iOS 12 weniger auf aufsehenerregende Funktionen als auf viele kleine Verbesserungen für den Alltag. Das erinnert an Google und Android 9, was nicht zwingend schlecht ist.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Apple iOS 12.1 verrät neues iPad Pro
  2. Apple Siri-Kurzbefehle-App für iOS 12 verfügbar

    •  /