Powerset startet semantische Suchmaschine
Gibt der Nutzer einen Satz oder eine Frage ein, analysiert Powerset diesen Ausdruck und erkennt dessen Bedeutung. Dazu nutzt Powerset eine Technik zur Verarbeitung natürlicher Sprache, die am Palo Alto Research Center(öffnet im neuen Fenster) (PARC) entwickelt wurde. Mit Hilfe dieser Technik indiziert und versteht Powerset Dokumente.
Anders als herkömmliche Suchmaschinen liefert Powerset nicht einfach nur eine Liste mit Treffern. Wer etwa nach einer Person sucht, bekommt eine Kurzbiografie sowie in drei Zeilen Stichworte zu ihrem Leben und Wirken. Erst danach folgt eine Liste mit Links zu allen Wikipedia-Artikeln, in denen die Person genannt wird.
Diese Art der Suche werde die Art und Weise, wie Nutzer suchen und Webinhalte rezipieren, verändern, ist Powerset überzeugt. "Man sieht das und möchte alle Inhalte auf diese Weise erleben" , sagte Mitgründer und Technikchef Barney Pell selbstbewusst dem US-Branchendienst CNet(öffnet im neuen Fenster) . Er ist zudem überzeugt, dass der Start von Powerset das Interesse von Investoren an "semantischen und linguistischen Verfahren" wecken wird.
Pells Einschätzung scheint nicht aus der Luft gegriffen: In den USA gilt Powerset derzeit als eines der interessantesten Start-Ups. Schon im Vorfeld des Starts berichteten US-Medien, darunter die New York Times(öffnet im neuen Fenster) , über eine mögliche Übernahme des Unternehmens. Als potentieller Käufer gilt unter anderem Microsoft.