Microsoft wendet sich an Blender-Entwickler
Roosendaal veröffentlichte einen Ausschnitt aus der Anfrage(öffnet im neuen Fenster) auf der Blender-Mailingliste, da er nach eigenen Angaben Microsofts Frage nicht beantworten könne. Ein Microsoft-Mitarbeiter fragte Roosendaal, welche geschlossenen Dateiformate für Windows-Nutzer der Software wichtig seien und sich so derzeit noch nicht oder nicht optimal nutzen ließen. Ein unter Windows gut unterstütztes Blender sei letztlich auch gut für Microsoft.
Bei Microsoft bewege man sich immer mehr in die Richtung offener Dateiformate, schreibt der Microsoft-Mitarbeiter weiter und nennt dabei das von der ISO standardisierte OOXML-Dokumentenformat als Beispiel. Dass dieses Beispiel keine Begeisterung bei den Blender-Entwicklern auslöste, war abzusehen – schließlich gab es während des Standardisierungsprozesses einige Berichte über Unregelmäßigkeiten.
Entsprechend schreibt(öffnet im neuen Fenster) der Blender-Entwickler Domino Marama, er wisse nicht, warum man irgendeinem proprietären Microsoft-Dateiformat Aufmerksamkeit schenken solle. Jedes Format, das nicht in einer GPL- oder LGPL-lizenzierten Implementierung für verschiedene Systeme vorliege, sei für Blender-Nutzer nicht geeignet.
Zu Microsofts genauen Plänen enthält der von Roosendaal veröffentlichte Abschnitt keine Informationen.
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