Google Mail kann für Spam-Versand missbraucht werden

Fehler in Google Mail macht massenhaften E-Mail-Versand möglich

Aufgrund eines Fehlers in Google Mail kann der Web-Mailer für den massenhaften Versand von E-Mails missbraucht werden, berichtet INSERT. Eigentlich soll dies ein spezieller Mechanismus in Google Mail verhindern. Doch der lässt sich durch einen Trick aushebeln.

Artikel veröffentlicht am ,

Das brasilianisch-US-amerikanische Gemeinschaftsprojekt Information Security Research Team (INSERT) hat den Fehler in Google Mail entdeckt und bekannt gegeben, dass es ohne großen Aufwand möglich war, mehr als 4.000 E-Mails innerhalb von 6 Stunden über ein Google-Mail-Postfach zu versenden. Damit wurden im Schnitt 11 E-Mails pro Minute versendet. Diese Menge lässt sich steigern, indem mehr Google-Mail-Postfächer verwendet werden. Dazu wird die E-Mail-Weiterleitungsfunktion von Google Mail verwendet.

Stellenmarkt
  1. Produktmanager Machine Vision Software (m/w/d)
    STEMMER IMAGING AG, Puchheim bei München
  2. Referent (w/m/d) Kommunikationstechnik
    Deutscher Bundestag, Berlin
Detailsuche

In Google Mail soll ein spezieller Mechanismus eigentlich verhindern, dass E-Mails mit gefälschten Absendern auf diese Art massenhaft versendet werden können. Dieser Mechanismus lässt sich aber nach INSERT-Erkenntnissen relativ leicht umgehen, genauere Details gibt es dazu bislang nicht. Die Macher geben an, eine Software geschrieben zu haben, um automatisiert E-Mails zu versenden. Außer für Spam-Angriffe lässt sich dieser Fehler auch für Phishing-Angriffe missbrauchen.

Bisher warten die Entdecker des Fehlers auf eine Reaktion von Google. Vor rund einer Woche soll Google auf den Fehler hingewiesen worden sein, hat bislang aber nicht reagiert. Am kommenden Wochenende sollen weitere Details zu dem Fehler bekannt gegeben werden.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Luftsicherheit
Wenn plötzlich das Foto einer Waffe auf dem iPhone erscheint

Ein Jugendlicher hat ein Foto einer Waffe per Apples Airdrop an mehrere Flugpassagiere gesendet. Das Flugzeug wurde daraufhin evakuiert.

Luftsicherheit: Wenn plötzlich das Foto einer Waffe auf dem iPhone erscheint
Artikel
  1. Black Widow: Scarlett Johansson verklagt Disney
    Black Widow
    Scarlett Johansson verklagt Disney

    Scarlett Johansson hat wegen des Veröffentlichungsmodells von Black Widow Klage eingereicht. Disney nennt das Verhalten "herzlos".

  2. VW ID.4 im Test: Schön brav
    VW ID.4 im Test
    Schön brav

    Eine Rakete ist der ID.4 nicht. Dafür bietet das neue E-Auto von VW viel Platz, hält Spur und Geschwindigkeit - und einmal geht es sogar sportlich in die Kurve.
    Ein Test von Werner Pluta

  3. Kryptowährung: Paar will Ethereum verklagen, weil es nicht an Coins kommt
    Kryptowährung
    Paar will Ethereum verklagen, weil es nicht an Coins kommt

    3.000 Ether kaufte ein Paar 2014. Doch den Schlüssel zum Wallet will es nie erhalten haben. Jetzt sammeln die beiden Geld, um Ethereum zu verklagen.

Der_Ing. 14. Mai 2008

Sehr lustig! Solltest Du zumindest _nach_ dem Tippen Dein Gehirn (Vorhandensein und...

Sicaine_t 13. Mai 2008

Immerhin stellt es fuer niemanden ein problem dar wenn man irgendeine Shell von nem...



Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Schnäppchen • Mega-Marken-Sparen bei MediaMarkt (u. a. Lenovo & Razer) • Tag der Freundschaft bei Saturn: 1 Produkt zahlen, 2 erhalten • Razer Deathadder V2 Pro Gaming-Maus 95€ • Alternate-Deals (u. a. Kingston 16GB Kit DDR4-3200MHz 81,90€) • Razer Kraken X Gaming-Headset 44€ [Werbung]
    •  /