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ProSieben sendete wieder mit Kopierschutz (Update)

Privater Fernsehsender erlaubte am Pfingstsamstag zeitweilig keine Aufzeichnung

Bereits im August 2007 und im April 2008 hatte der Fernsehsender ProSieben für Verärgerung wegen eines zeitweilig aktivierten Kopierschutzes gesorgt - am Pfingstsamstag wiederholte sich der Vorfall. Moderne Digitalvideorekorder verweigerten die Aufzeichnung. Handelt es sich um einen Fehler oder um eine Vorbereitung für den Regelbetrieb?

Auch am 10. Mai 2008 wurde das Kopierschutzsignal wieder mittels Wide Screen Signaling (WSS) über die vertikale Austastlücke des analogen Kabelnetzes gesendet. Vom zeitweiligen Kopierschutz, der bis zum Samstagnachmittag andauerte, waren laut eines Berichts von DWDL.de wieder alle Kunden von Kabelnetzbetreibern betroffen, die Aufzeichnung mit den internen Tunern von DVD- oder Festplattenrekordern sei bis etwa 16:30 Uhr nicht möglich gewesen. Berichte über den ProSieben-Kopierschutz habe es jedoch auch von Satelliten-Haushalten gegeben, so die Online-Publikation.

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Eine Stellungnahme von ProSieben steht noch aus. Nach dem Vorfall im April 2008 hatte eine Pressesprecherin gegenüber Golem.de erklärt, dass der zeitweilig aktivierte Kopierschutz keine Absicht gewesen sei. Stattdessen sei "von einem Problem bei den Kabelnetzbetreibern oder einem vorübergehenden Problem des WSS-Inserters bei APS auszugehen."

So könnte es sein, dass auch diesmal ein Fehler vorlag. Gleichwohl nährt die erneute Aktivierung des Kopierschutzes Gerüchte, dass ProSieben Privataufnahmen gezielt unterbinden möchte, um dadurch etwa das Video-on-Demand-Angebot Maxdome zu fördern. Hinter letzterem steckt die ProSiebenSat.1-Tochtergesellschaft Sevensenses. Private Fernsehsender haben sich wiederholt unglücklich über die Möglichkeiten des mit Digitalvideorekordern und Media-Center-PCs möglichen zeitversetzten Fernsehens gezeigt, da es den Zuschauern damit noch einfacher wird, Werbeblöcke zu überspringen. Ein klares Dementi für solche Pläne habe ProSieben bisher nicht abgegeben, so DWDL.

Nachtrag vom 13. Mai 2008, um 11:05 Uhr:
Eine ProSieben-Sprecherin bestätigte Golem.de telefonisch, dass es sich bei der kopiergeschützten Ausstrahlung am 10. Mai 2008 wieder um einen Fehler gehandelt habe, der in Zusammenhang mit dem noch recht neuen Service stehe, über WSS 16:9-Informationen für Fernsehgeräte mitzusenden. Die Technik habe sich daraufhin nochmals intensiv damit beschäftigt und einen klaren Fehler beim Dienstleister für den Uplink für das Fernsehsignal entdeckt. Schuld sei ein fehlerhaftes Gerät beim Dienstleister, welches ohne menschliches Zutun von selbst das Verschlüsselungssignal mitsendete. Das Gerät werde nun ausgetauscht, hieß es gegenüber Golem.de.


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Wikifan 23. Mai 2008

http://www.cbs.com/classics/the_twilight_zone/video/video.php

Jay Äm 15. Mai 2008

Die ÖR sind genauso schlecht, die können es nur besser kaschieren. Wenn also, dann würde...

schwalbe93 15. Mai 2008

Ich denke, wenn erst mal Pro Sieben damit anfängt mit Kopischutz zu senden fangen fast...

multi-os user 15. Mai 2008

ich würd den pro7-leuten empfehlen, schnellstens einen hardreset aller server...

DasIstDasEnde! 14. Mai 2008

... so ist das.




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