Abo
  • Services:

Pioneer will 2.000 Jobs in Plasma-TV-Fertigung streichen

Schließung von zwei Fabriken bestätigt

Der Elektronikkonzern Pioneer will im Rahmen einer Restrukturierung 2.000 Arbeitsplätze in der Plasma-TV-Fertigung in Japan streichen. Das berichtet die gewöhnlich gut informierte japanische Wirtschaftszeitung "The Nikkei". Betroffen sind demnach Fabriken in drei Präfekturen des Landes.

Artikel veröffentlicht am ,

Der Plan wird ab Sommer in mehreren Stufen umgesetzt, so die Zeitung, wo es möglich sei, setze die Firmenleitung auf Vorruhestandsregelungen. Auch in der Audiogeräte-Sparte gehen Arbeitsplätze verloren. Insgesamt sind laut dem Bericht fast 5 Prozent der Belegschaft betroffen. Bereits im Geschäftsjahr 2005/2006 hat Pioneer 780 Jobs in der Plasma-TV-Herstellung gestrichen. In dem ab 1. April 2008 laufenden Geschäftsjahr 2008/2009 soll der Bereich Plasma-TV wieder schwarze Zahlen schreiben.

Stellenmarkt
  1. brandung GmbH & Co. KG, Köln-Ehrenfeld
  2. SCHOTT AG, Mainz

Pioneer hat nach einer Sitzung der Konzernführung am heutigen 13. Mai 2008 Restrukturierung für die Plasma-Sparte bestätigt. Die Werke in den Präfekturen Kagoshima und Yamanashi stehen demnach vor der Schließung. Eine Fabrik in Shizuoka bleibt für die reine Endmontage von Plasma-Fernsehern bestehen. Die Standorte auf der Streichliste will man verkaufen, das Personal werde - soweit möglich - "umgruppiert". Den Bericht über den Abbau von 2.000 Jobs als Folge des Umbaus wollte Pioneer-Sprecher Akira Muneto jedoch nicht bestätigen.

Ende April 2008 hatte Pioneerden Rückzug aus der eigenen Fertigung von Plasma-Displays angekündigt und einen Herstellungspakt mit Matsushita (Panasonic) geschlossen. Die Kontrolle über die Produktion liegt bei Matsushita, Pioneer steuert lediglich rund 200 Entwickler bei und beschränkt sich künftig auf die Endmontage der Fernseher. Für Pioneer ginge es um "eine deutliche Senkung der Produktionskosten", so Susumu Kotani, Senior Executive Officer bei Pioneer.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 299€
  2. 499€ + Versand
  3. (-80%) 3,99€
  4. 55,00€ (Bestpreis!)

Deutscher 14. Mai 2008

Zudem sind's Arbeitsplätze in Japan. Jucken die uns?

Nikitas 13. Mai 2008

Sollten ihr Geld besser für sinnvollere Dinge ausgeben.


Folgen Sie uns
       


Nokia 1 - Test

Das Nokia 1 ist HMD Globals günstigstes Android-Smartphone, wirklich Spaß macht die Nutzung uns allerdings nicht. Trotz Android Go weist das Gerät Leistungsschwächen auf.

Nokia 1 - Test Video aufrufen
Thermalright ARO-M14 ausprobiert: Der den Ryzen kühlt
Thermalright ARO-M14 ausprobiert
Der den Ryzen kühlt

Mit dem ARO-M14 bringt Thermalright eine Ryzen-Version des populären HR-02 Macho Rev B. Der in zwei Farben erhältliche CPU-Kühler leistet viel und ist leise, zudem hat Thermalright die Montage etwas verbessert.
Ein Hands on von Marc Sauter


    Adblock Plus: Bundesgerichtshof erlaubt Einsatz von Werbeblockern
    Adblock Plus
    Bundesgerichtshof erlaubt Einsatz von Werbeblockern

    Der Bundesgerichtshof hat im Streit um die Nutzung von Werbeblockern entschieden: Eyeo verstößt mit Adblock Plus gegen keine Gesetze. Axel Springer hat nach dem Urteil angekündigt, Verfassungsbeschwerde einreichen zu wollen.

    1. Urheberrecht Easylist muss Anti-Adblocker-Domain entfernen

    Datenschutz: Der Nutzer ist willig, doch die AGB sind schwach
    Datenschutz
    Der Nutzer ist willig, doch die AGB sind schwach

    Verbraucher verstehen die Texte oft nicht wirklich, in denen Unternehmen erklären, wie ihre Daten verarbeitet werden. Datenschutzexperten und -forscher suchen daher nach praktikablen Lösungen.
    Ein Bericht von Christiane Schulzki-Haddouti

    1. Datenskandal Bundesregierung erwägt strenge Facebook-Regulierung
    2. Quartalsbericht Facebook macht fast 5 Milliarden US-Dollar Gewinn
    3. Soziales Netzwerk Facebook ermöglicht Einsprüche gegen Löschungen

      •  /