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ARD startet eine Mediathek

Angebot hat inhaltlich große Lücken. Nach dem ZDF hat am Wochenende auch die ARD ohne Ankündigung ihre "Mediathek" in einer Testversion gestartet, eine Website, über die das Programm der öffentlich-rechtlichen Anstalt zeitunabhängig abgerufen werden kann. Noch aber bleibt das Angebot hinter den Erwartungen zurück.
/ Jens Ihlenfeld
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Eher unübersichtlich gibt die sich Mediathek der ARD unter ardmediathek.de(öffnet im neuen Fenster) . Dort finden sich Inhalte der einzelnen ARD Hörfunk- und Fernsehsender. Zwar wirkt die Seite aufgeräumt, gliedert sich in 18 Rubriken und nutzt Tags zur Organisation der Inhalte, übersichtlich ist das Angebot dennoch nicht.

Laut ARD liegen schon heute mehr als 600 Radio- sowie rund 60 TV-Angebote als abonnierbare RSS-Feeds vor, wobei eine redaktionelle Auswahl getroffen wird. Wer gezielt Inhalte sucht, stößt so auf größere Lücken im Angebot. Was sich findet, ist bereits auf den Seiten der einzelnen Sender abrufbar und manche Sendungen finden sich nur in Ausschnitten in der Mediathek, z. B. Schmidt und Pocher. Die Sportschau ist derzeit nicht zu finden. Allerdings ist die ARD-Mediathek derzeit auch explizit im Testbetrieb.

Anders als das ZDF setzt die ARD dabei auf einen Flash-Player, in dem die Audio- und Video-Inhalte angezeigt werden. Die wenigen Videos, die zum Download bereit stehen, liegen als MP4-Datei vor.

Dass die ARD weiß, wie sich Fernsehsendungen für das Netz adaptieren lassen, zeigt nicht zuletzt das Beispiel Hart aber Fair(öffnet im neuen Fenster) . Für die Testversion der ARD-Mediathek gab es derweil zum teil deutliche Kritik, z.B. bei DWDL(öffnet im neuen Fenster) , Medienrauschen(öffnet im neuen Fenster) und Onlinejournalismus.de(öffnet im neuen Fenster) .


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