Test: Fedora 9 mit Ext4 und neuer Paketverwaltung

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Durch die neue Xrandr-Erweiterung 1.2 ergeben sich außerdem Verbesserungen, wenn mehrere Monitore genutzt werden. Wird beispielsweise ein schon zuvor verwendeter Monitor an ein Notebook angeschlossen, so soll automatisch die damals genutzte Konfiguration geladen werden. Sowohl der Multi-Monitor- als auch der Clone-Betrieb sind so möglich. Bei Projektoren soll dies ebenso funktionieren. Diese Hotplug-Funktion für Monitore ist derzeit aber nur mit Intels 965-Chipsatz möglich. Und auch der neue X-Server hat einen Nachteil: Die proprietären Grafiktreiber von AMD und Nvidia kennen ihn noch nicht.
Integriert wurde auch Upstart als Ersatz für SysVinit. Das neue Init-System reagiert auf Ereignisse, wie das Anschließen eines neuen blockorientierten Gerätes oder das Einbinden eines Dateisystems. Als Reaktion auf solche Ereignisse führt Upstart Dienste aus oder stoppt diese wieder. Derzeit emuliert es aber noch den SysV-Stil, so dass es erst einmal in die Initskripte aufgenommen wurde, ohne bereits zu große Änderungen durchzuführen. In Zukunft sollen so aber die Skripte zum Start der einzelnen Dienste deutlich entschlackt werden, was nicht nur mehr Geschwindigkeit bringt, sondern auch zu einem robusteren System führen wird.
In Sachen Virtualisierung setzt Fedora weiterhin auf Xen. Mit der nun enthaltenen Version ist es nicht mehr nur paravirtualisierten, sondern auch voll virtualisierten Gästen möglich, ohne Umwege über das Qemu-BIOS gestartet werden. Es reichen also ein Kernel und Initrd anstelle einer CD-ROM oder eines anderen Startmediums. Erst dadurch werden automatisierte Installationen voll virtualisierter Gastsysteme möglich.

SELinux-Administration
Auch der verwendete Xen-Code ist nicht mehr derselbe. Bis Fedora 9 wurden die von XenSource für den Kernel 2.6.18 veröffentlichten Patches für jede neue Kernel-Version angepasst, weshalb der Xen-Kernel auch älter war als der ohne die Virtualisierungssoftware. Stattdessen wird nun die "paravirt_ops"-Schnittstelle verwendet, die im Kernel enthalten ist. Noch ist daher auch nur DomU-Unterstützung verfügbar, mit der Linux als unpriviligierter Gast laufen kann. Die Dom0-Unterstützung für vollen Hardware-Zugriff soll erst mit Fedora 10 folgen. Aufgrund dieser Änderung weisen die Entwickler auch darauf hin, dass Xen instabiler sein könnte als in früheren Versionen. Es sei aber die einzige Möglichkeit gewesen, Xen nicht komplett aus Fedora schmeißen zu müssen, da der Portierungsaufwand für neue Kernel-Versionen immer größer wurde. Virt-Manager, die Software zum Verwalten virtueller Maschinen, nutzt nun auch PolicyKit um nicht mehr länger nur vom Root-Nutzer ausgeführt werden zu können.
Darüber hinaus baute das Fedora-Team den Network-Manager aus, so dass dieser GSM- und UMTS-Verbindungen unterstützt und insgesamt in mehr Situationen verwendet werden kann.
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Stand Ende Junig 2008: Bei Ubuntu Hardy (8.04) ist es nicht möglich, einen Server mit...
Ist mir im nachhinein auch eingefallen.. ^^
Ext4 stinkt ab. Lieber MörderFS. Gruß Hans Reiser
Ja klar, ne? Zuerst von Einstellungen von KDE faseln und das als "Linux" bezeichnen und...