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Test: Fedora 9 mit Ext4 und neuer Paketverwaltung

Package Kit
Package Kit
Mit Package Kit findet sich zudem ein neues Frontend für die Paketverwaltung Yum in Fedora. Package Kit ist auch in Ubuntu 8.04 enthalten und wird als unabhängiges Open-Source-Projekt entwickelt, worin das Fedora-Projekt einen Vorteil gegenüber einer intern bei Red Hat gepflegten Anwendung sieht. Package Kit ist sehr einfach zu bedienen und bietet beispielsweise ein Gnome-Applet, um Updates komfortabel einzuspielen. Dennoch: Entweder es ist schlicht nicht möglich, mehr als eine Anwendung gleichzeitig zu installieren, oder diese Option ist gut versteckt. Wer viele Pakete auf einmal nachinstallieren möchte, wird hier bald fluchen. Schön hingegen ist, dass PolicyKit für die Rechtevergabe herangezogen wird, so dass auch ein Nutzer ohne Root-Rechte Updates installieren kann.

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Eine vor allem für Notebook-Besitzer interessante neue Option gibt es beim Installer Anaconda. Dieser kann Partitionen nun mit "dm_crypt" und LUKS (Linux Unified Key Setup) verschlüsseln. Da auch die Installation auf eine verschlüsselte Partition erfolgen kann, ist es möglich, auch die Root-Partition auf diese Art zu sichern. Noch gibt es aber keine Option, um ein Keyfile zu verwenden. Wer viele Partitionen verschlüsselt, muss also beim Startvorgang viele Passwörter eintippen. Zudem können Ext2-, Ext3-, FAT- und NTFS-Partitionen nun verkleinert werden, was vor allem interessant ist, wenn Fedora neben einer bestehenden Windows-Installation eingerichtet werden soll, die die gesamte Festplatte belegt.

System-Update
System-Update
Fedora 9 gibt auch schon eine Vorschau auf den Ext3-Nachfolger Ext4. Dem Kernel muss dafür beim Starten der Installation nur die Option "ext4" übergeben werden und die angelegten Partitionen können mit dem neuen Dateisystem formatiert werden. Im Test verhielt sich Ext4 bei normaler Nutzung unauffällig - es gab letztlich also keinen Unterschied zu Ext3. Interessant wird die neue Dateisystemgeneration vor allem, wenn große Dateien und Dateisysteme verwendet werden sollen, also im Terabyte-Bereich. Aber auch Prüfsummen für das Journal sind eine sinnvolle Verbesserung. Nach einem Absturz wird so erst überprüft, ob das Journal noch intakt ist, bevor die Daten wiederhergestellt werden. Es bleibt aber zu bedenken, dass sich Ext4 noch in der Entwicklung befindet. Die dafür zuständigen Kernel-Programmierer raten zu diesem Zeitpunkt vom produktiven Einsatz noch ab.

Auch darüber hinaus birgt Fedora 9 Neuerungen. Bereits enthalten ist etwa eine Vorabversion des X-Servers 1.5, der erst Teil von X.org 7.4 sein wird, das allerdings bald erscheinen sollte. Unter anderem startet der neue X-Server schneller, wofür verschiedene Flaschenhälse beseitigt wurden. So steht dem Anwender die grafische Oberfläche schneller zur Verfügung. Ferner gibt es nun Hotplug-Unterstützung für Eingabegeräte und Verbesserungen bei der 3D-Unterstützung.

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NoOne 30. Jun 2008

Stand Ende Junig 2008: Bei Ubuntu Hardy (8.04) ist es nicht möglich, einen Server mit...

Der Kaiser 19. Mai 2008

Ist mir im nachhinein auch eingefallen.. ^^

Reiser 15. Mai 2008

Ext4 stinkt ab. Lieber MörderFS. Gruß Hans Reiser

Ihrgendwehr 15. Mai 2008

Ja klar, ne? Zuerst von Einstellungen von KDE faseln und das als "Linux" bezeichnen und...

Wunderling 15. Mai 2008

Fedora's Ziel ist nunmal "Bleeding-Edge" und dazu gehoeren KDE4.0, FF3b5, usw. KDE4...


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