Test: Fedora 9 mit Ext4 und neuer Paketverwaltung

Firefox
Fedora 9 enthält auch wieder eine aktuelle Vorschau auf den vom Gnome-Projekt geplanten Online-Desktop. Dafür müssen die "online-desktop"-Pakete per Hand nachinstalliert werden. Anschließend finden sich verteilt durch die Menüs einige Verknüpfungen mit Online-Diensten wie Google Mail und Flickr, aber auch zu Red Hats eigenem sozialen Netzwerk Mugshot. Darüber hinaus kann über den Anmeldemanager die "Online-Desktop-Demo" gestartet werden. Die nutzt als zentrale Komponenten den Firefox und die Seitenleiste Big Board. Über Big Board erhält der Anwender Zugriff auf lokale Programme. Nett zum Ausprobieren, man merkt dem Projekt aber an, dass es bisher nur eine Vorschauversion ist.
Für KDE-Fans bringt die neue Fedora-Version nun KDE 4.0.3 mit, die die alte 3.5er Version komplett ersetzt. Das dürfte bei den Nutzern nur teilweise für Freude sorgen. Zwar wurden in KDE 4.0.3 bereits viele Fehler korrigiert, die seit der Freigabe von KDE 4.0 aufgetaucht waren. Dennoch bleibt es eine Version, die sich vornehmlich an Entwickler richtet - erst mit KDE 4.1 wollen die KDE-Programmierer auch Endnutzer ansprechen.
Aus Sicht des Fedora-Projektes sprach für das Update auf KDE 4.0.3 nicht nur der eigene Anspruch, aktuelle Komponenten auszuliefern, sondern die von KDE 3 verwendete Qt-3-Bibliothek von Anbieter Trolltech wird schon seit 1. Juli 2007 nicht mehr unterstützt.

Gnome-Online-Desktop
Für Desktop-Nutzer haben die Fedora-Entwickler die Wörterbücher vereinheitlicht. Normalerweise verwenden Anwendungen unterschiedliche Rechtschreibkontrollen - Gnome und KDE beispielsweise Aspell, OpenOffice.org verwendet Hunspell. Auf Hunspell hat man sich nun bei Fedora geeinigt. Hunspell gilt als gute Rechtschreibprüfung, die auch mit zusammengesetzten Wörtern und Ähnlichem umgehen kann.
Hunspell wurde also aus den enthaltenen OpenOffice.org-2.4-Paketen herausgelöst, so dass das Büropaket die gemeinsamen Systemwörterbücher nutzt. Zusätzlich wurden Gtkspell und Gnome-Spell angepasst. Dadurch verwenden auch Anwendungen wie Gedit, Pidgin und Evolution nun Hunspell. Firefox und die anderen Gecko-Anwendungen wurden ebenfalls angepasst. Der Anwender hat so in nahezu jedem Programm Zugriff auf dasselbe Wörterbuch, was zum Beispiel wichtig ist, wenn man selbst Einträge hinzugefügt hat. Letztlich müssen aber auch weniger Pakete betreut und geladen werden. Dies sollte zusätzlich den Speicherverbrauch der Distribution senken.
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Stand Ende Junig 2008: Bei Ubuntu Hardy (8.04) ist es nicht möglich, einen Server mit...
Ist mir im nachhinein auch eingefallen.. ^^
Ext4 stinkt ab. Lieber MörderFS. Gruß Hans Reiser
Ja klar, ne? Zuerst von Einstellungen von KDE faseln und das als "Linux" bezeichnen und...