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Spieleentwickler müssen sich professionalisieren

G.A.M.E.-Vorstand Stephan Reichart über die Zukunft seiner Branche

Verkaufserfolge und Politikförderung, Killerspiele und Onlinesucht: Den deutschen Entwickler geht es derzeit vergleichsweise gut. Trotzdem steht die Branche vor neuen Herausforderungen. G.A.M.E-Vorstand Stephan Reichart sprach auf der Entwicklerkonferenz 2008 über die Zukunft der Spielentwicklung in Deutschland.

Stephan Reichart, G.A.M.E. Bundesverband
Stephan Reichart, G.A.M.E. Bundesverband
Rund 200 Entwicklerstudios gibt es hierzulande mittlerweile, gut 10 davon spielen in der internationalen Oberliga - mehr als je zuvor. Immer öfter landet man - zum Beispiel mit Crysis oder Sacred - internationale Verkaufserfolge, und in Bereichen wie Browser- und Mobile-Games ist Deutschland sogar weltweit führend. Derzeit arbeiten zwischen Flensburg und Füssen knapp 3.500 Entwickler, die Branche macht 1,7 Milliarden Euro Umsatz. Das alles berichtet Stephan Reichart, einer der Geschäftsführer des G.A.M.E. Bundesverbands der Entwickler von Computerspielen e.V. Trotzdem ist Reichart nicht zufrieden. "Wir sind der attraktivste Wachstumsmarkt im Entertainmentbereich", sagte er auf der Entwicklerkonferenz 2008 in Berlin. Dann erzählte er von einem Telekom-Manager, der angesichts der Branchenumsätze kürzlich scherzhaft drohte, sein Unternehmen könne die gesamte deutsche Spielebranche aufkaufen. Noch immer, so Reichart, seien die deutschen Entwickler zu wenig professionell und zu klein. Das größte Studio, Radon Labs, beschäftigt derzeit rund 90 Mitarbeiter. Allein zur Abdeckung aller relevanter Plattformen müssten es aber mindestens 300 sein.

Der Markt entwickle sich zunehmend in Richtung von Online-, Party- und Family-Entertainment, so Reichart, der aber ausdrücklich nicht billige Casual-Games meint: "Lizenzen von Casual-Games werden in Tausender-Einheiten gehandelt." Reichart spricht von hochqualitativen Titeln, die ein breites Publikum ansprechen. "Das sind keine Sachen, mit denen man seinen Traum 'Ich bin ein cooler Spieleentwickler' umsetzen kann. Aber man kann damit Geld verdienen." Wer das schaffe und jahrelang in Time und in Budget gute Produkte produziere, der könne irgendwann vielleicht auch ein richtig großes Traumprojekt in Angriff nehmen.

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Spieleentwickler müssen sich professionalisieren 

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full_ak APPD 10. Mär 2009

Nur schon der erste Satz. "Als Senior-Freelancer werde ich satt bezahlt."

programmierer 15. Mai 2008

Naja, ich denke dass es in der Spieleentwicklung durchaus Platz für mehr...

DER GORF 15. Mai 2008

Oder auch nicht... vielleicht sowohl als auch.

Badger 15. Mai 2008

Laut Theorie ist die Kommunikation in Teams in der Größenordnung 6-8 Entwickler am...

Siga 15. Mai 2008

... Bevor hier wieder Vorurteile gepflegt werden, sollte man folgendes lesen und...



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