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MySpace gewährt Dritten Zugriff auf Nutzerdaten

Nutzer bestimmen, wer welche ihrer Daten automatisiert abfragen kann. MySpace öffnet seine Datensilos und schließt sich dem Data-Portability-Projekt an. Nutzer des weltweiten größten Social-Networks können ihre dort eingestellten Daten auf andere Webseiten übernehmen, angefangen von Profildaten über Fotos und Videos bis hin zum eigenen Netzwerk von Freunden.
/ Jens Ihlenfeld
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Nutzer sollen bei der "Data Availability Initiative" von MySpace bestimmen, welche Daten sie welchen Websites zugänglich machen wollen. Statt das eigene Profil auf mehreren Seiten aktuell halten zu müssen, sollen Nutzer ihre Daten so an einem zentralen Ort, MySpace nämlich, pflegen und auf andere Seiten automatisiert übernehmen können. MySpace zählt derzeit rund 117 Millionen Nutzer.

Neuerdings liefert MySpace öffentlich zugängliche Profildaten, Fotos, Videos und die mit dem jeweiligen Nutzer verbundenen Kontakte an Dritte. Zum Start sind das Yahoo, eBay, Photobucket und Twitter. Jede Seite nutzt die Nutzerdaten von MySpace auf andere Art und Weise. Allerdings setzt MySpace dabei auf offene Schnittstellen, so dass sich auch andere Seiten der bei MySpace hinterlegten Daten bedienen können.

Konkret setzt MySpace auf OAuth(öffnet im neuen Fenster) , um den Zugriff auf Nutzerdaten von anderen Webseiten freizugeben. Auf diese Weise können Nutzer fremden Webseiten Zugriff auf ihre Nutzerdaten einräumen, ohne ihr Passwort an Dritte herausgeben zu müssen. Die eigentlichen Abfragen werden dann über REST-APIs abgewickelt.

MySpace betont, bei der aktuellen Ankündigung handle es sich nur um den ersten Schritt in Sachen Datenportabilität, weitere große Schritte sollten folgen.


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