OHB will alle 26 Galileo-Satelliten bauen
Bremer Unternehmen hält geplanten Starttermin noch im Jahr 2013 für machbar
Der Bremer Raumfahrtkonzern OHB Technology will ein Gebot zum Bau aller 26 Satelliten für das europäische Navigationssystem Galileo abgeben. OHB möchte bei allen "26 Satelliten und auch möglichen Einzeltranchen" zum Zuge kommen, erklärte Firmenchef Marco Fuchs gegenüber der Wirtschaftswoche.
Bisher habe der Rahmenkonsortialvertrag der EADS-Tochter Astrium mit Thales den Wettbewerb praktisch ausgeschaltet, "weil beide das Projekt ohne Ausschreibung bekommen sollten", moniert Fuchs. "Nun sind wir die Alternative." Der deutsche Konkurrent EADS-Astrium will ebenfalls den Auftrag, weiter ist die französisch-italienische Thales-Alenia Space im Rennen.
Das Projekt, mit seinen 26 um die Erde kreisenden Trabanten, das ab 2013 dem US-amerikanischen GPS Paroli bieten wird, kann bis zu 10 Milliarden Euro kosten. Die europäische Weltraumagentur ESA hat Ende April 2008 den zweiten Testsatelliten gestartet.
OHB will den Wettbewerb beim Preis aufnehmen. "Wir können einen sehr attraktiven Preis bieten. Jetzt gibt es einen europaweiten Wettbewerb nach EU-Vergaberecht, beaufsichtigt von der europäischen Raumfahrt-Agentur ESA. Die sorgt für Konkurrenz."
Fuchs hält es sogar für möglich, dass Galileo trotz der Neuausschreibung wie geplant 2013 in Betrieb gehen kann, "wenn die Auftragsvergabe noch 2008 erfolgt. Es wird allerdings sportlich."
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