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Giove-B funkt nach Hause

Zweiter Galileo-Testsatellit Giove-B meldet sich aus dem All. Der Satellit Giove-B hat am 7. Mai 2008 die ersten Signale zur Erde gefunkt. Giove-B ist der zweite Testsatellit des Satellitennavigationssystems Galileo. Er wurde letzte Woche ins All geschossen.
/ Werner Pluta
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Das sei ein "wahrhaft historischer Schritt für die Satellitennavigation" , jubelt(öffnet im neuen Fenster) die Europäische Weltraumbehörde (ESA). Bahnbrechend sei, dass Giove-B erstmals über eine spezielle optimierte Wellenform, den "Multiplexed Binary Offset Carrier" (MBOC), gesendet hat. Im Jahr 2007 hatten Europäer und Amerikaner den Einsatz dieser Technik beschlossen(öffnet im neuen Fenster) . So sollen die künftigen Satellitennavigationssysteme Galileo und GPS IIIA interoperabel sein.

Der Satellit war vergangene Woche von Baikonur in Kasachstan aus ins All geschossen worden. An Bord hat Giove-B wichtige Systeme für die Satellitennavigation, die nun getestet werden sollen, darunter eine neuartige, ultragenaue Wasserstoff-Maser-Uhr. Eine weitere Mission ist, die Umlaufbahnen für die späteren Galileo-Satelliten zu bestimmen.

Giove-B ("Galileo In-Orbit Validation Element") ist der zweite Testsatellit für das europäische Satellitennavigationssystem Galileo . Vorgänger Giove-A , der seit Ende 2005 die Erde umkreist, soll in den kommenden Monaten abgeschaltet werden.


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