Giove-B funkt nach Hause
Das sei ein "wahrhaft historischer Schritt für die Satellitennavigation" , jubelt(öffnet im neuen Fenster) die Europäische Weltraumbehörde (ESA). Bahnbrechend sei, dass Giove-B erstmals über eine spezielle optimierte Wellenform, den "Multiplexed Binary Offset Carrier" (MBOC), gesendet hat. Im Jahr 2007 hatten Europäer und Amerikaner den Einsatz dieser Technik beschlossen(öffnet im neuen Fenster) . So sollen die künftigen Satellitennavigationssysteme Galileo und GPS IIIA interoperabel sein.
Der Satellit war vergangene Woche von Baikonur in Kasachstan aus ins All geschossen worden. An Bord hat Giove-B wichtige Systeme für die Satellitennavigation, die nun getestet werden sollen, darunter eine neuartige, ultragenaue Wasserstoff-Maser-Uhr. Eine weitere Mission ist, die Umlaufbahnen für die späteren Galileo-Satelliten zu bestimmen.
Giove-B ("Galileo In-Orbit Validation Element") ist der zweite Testsatellit für das europäische Satellitennavigationssystem Galileo . Vorgänger Giove-A , der seit Ende 2005 die Erde umkreist, soll in den kommenden Monaten abgeschaltet werden.