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DFB - Hartplatzhelden 1:0

Gericht untersagt Videos von Amateurfußballspielen im Web

Das Landgericht Stuttgart hat dem Videoportal Hartplatzhelden.de verboten, Videos von Fußballspielen der Amateurligen im Südwesten zu zeigen. Damit gab das Gericht der Klage des Württembergischen Fußballverbandes recht. Die Betreiber des Portals haben Berufung gegen das Urteil angekündigt.

Artikel veröffentlicht am ,

Das Portal Hartplatzhelden.de bietet Fußballfans die Möglichkeit, Fotos, Videos und Berichte von Spielen aus den Amateurligen zu veröffentlichen. "Die Amateurfußballer sind die größte Sportgemeinschaft in Deutschland. Jede Woche finden zehntausende Spiele vor einem Millionenpublikum statt", schreiben die Gründer Oliver Fritsch, Thomas Ramge und Steffen Wenze. In den Medien finde der Amateurfußball jedoch viel zu wenig Beachtung. Deshalb wollten sie "dem Amateurfußball, also dem wahren, echten und guten Fußball, ein Zuhause im Internet geben".

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Der Württembergische Fußballverband, einer der 21 Landesverbände des DFB, hingegen sah in diesem Angebot eine Verletzung seiner Rechte. Der Verband argumentierte, sämtliche Rechte an bewegten Bildern und die Vermarktung der Spiele lägen bei ihm. Den Hartplatzhelden warf der WFV vor, ein kommerzielles Unternehmen zu sein, das mit den Bildern der vom Verband veranstalteten Spiele Gewinne erzielen wolle. Das Gericht schloss sich dieser Ansicht an und verbot dem Portal, weiterhin Videos von Spielen aus den württembergischen Amateurligen zu zeigen. Eine Urteilsbegründung liegt noch nicht vor.

Der Verband begrüßte das Urteil. "Wir sehen uns in unserer Rechtsauffassung gemeinsam mit dem DFB und anderen Landesverbänden vollumfänglich bestätigt und freuen uns, dass das Landgericht Stuttgart unseren guten Argumenten gefolgt ist", sagte WFV-Präsident Herbert Rösch. "Dieses Urteil ist von grundlegender Bedeutung für den Amateurfußball in Deutschland, dem damit eine weitere Möglichkeit zur Selbstfinanzierung durch Online-Vermarktungsaktivitäten eröffnet wird. Mich persönlich freut das Urteil vor allem für unsere vielen kleinen Vereine, die mögliche Erträge für ihre selbst erbrachten Leistungen erhalten. Dieses Feld durften wir nicht sehenden Auges kommerziell ausgerichteten Anbietern überlassen und untätig bleiben."

Es sei ein "schwarzer Tag für den Amateurfußball", kommentierte dagegen Fritsch, selbst Trainer einer Kreisliga-Mannschaft, im Blog die Niederlage gegen den großen Gegner. Allerdings wollen sich die Betreiber nicht unterkriegen lassen. "Doch wir werden kämpfen und gehen in Berufung", kündigte Fritsch an.



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Nevek 30. Jul 2008

Hi Auch wir überlegen uns schon einen eigenen Dachverband aufzumachen. Wäre super wenn...

Ich natürlich 09. Mai 2008

Sport ist generell eine Veranstaltung bei der sich alle bereit erklärt haben die...

Ich natürlich! 09. Mai 2008

Ich weiß nicht was das Theater soll! Das sind nun mal die Regeln, die der Veranstalter...

blub 09. Mai 2008

Das ist Falsch! Man darf den Ball überall hinbekommen nur nicht an die Arme! Ich bin...

MxH 09. Mai 2008

noch einfacher: bombardiert den DFB mit beschwerde mails... wenn jeder fan, jeder...


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