Abo
  • Services:

Make Love, not Warcraft

Neue Genres, Themen und Geschäftsmodelle für MMOGs

Der Markt der Massive Multiplayer Online Games (MMOGs) boomt, aber er wird dominiert von World of Warcraft. Auf der Entwicklerkonferenz 2008 ging es um neue Titel, Geschäftsmodelle und Zielgruppen: um Möglichkeiten also, sich trotz des übermächtigen Marktführers zu behaupten.

Artikel veröffentlicht am ,

Patrick Streppel (Gamigo), Christian Sauer (Xybris)
Patrick Streppel (Gamigo), Christian Sauer (Xybris)
Rund zehn Millionen User spielen derzeit regelmäßig World of Warcraft. Der Onlinemarkt wächst - aber er wird von einem einzigen Titel dominiert. Was tun? Diese Frage haben auf der Quo-Vadis-Entwicklerkonferenz 2008 in Berlin Patrick Streppel von der Springer-Tochter Gamigo und Christian Sauer, CEO des MMOG-Entwicklers und -Betreibers Xybris Interactive, unter der Überschrift "Make Love, not Warcraft" aufgegriffen. Beide beschäftigen sich mit MMOGs - und beide haben täglich die Aufgabe, neue Zielgruppen zu erreichen. "Die Herausforderung für uns ist, entweder ein Spiel als Zweit-MMOG neben World of Warcraft zu etablieren, oder ganz neue Erlösformen zu finden." Grundsätzlich gebe es nur drei Strategien gegen den Blizzard-Erfolgstitel: entweder die Konfrontation mit einem ähnlichen Produkt und Geschäftsmodell, wie es etwa Age of Conan oder Warhammer Online versuchen. Oder das Ausweichen auf andere Themen und Genres oder in neue Geschäftsmodelle. Die Konfrontation ist bislang meist gescheitert - selbst Konzerne wie Electronic Arts, Microsoft oder Ubisoft sind in dem Markt wenig bis gar nicht mehr aktiv.

Inhalt:
  1. Make Love, not Warcraft
  2. Make Love, not Warcraft

Also sind andere Vorgehensweisen gefragt - und dafür braucht man, so Sauer, neue Zielgruppen. Neben den Hardcore-Spielern und den Casual-Gamern definiert er noch eine weitere potenzielle Spieleschicht: die Lightcore-Gamer. Gemeint sind beispielseise ältere Ex-Hardcore-Spieler, die jetzt wegen des Jobs oder der Familie über weniger Zeit oder Geld für Spiele verfügen, dem Thema gegenüber aber durchaus aufgeschlossen sind. Bei ihnen bieten sich Geschäftsmodelle an, die beispielsweise auf Item-Selling oder auf Werbung setzen - um die Einstiegsschwelle möglichst niedrig zu halten.

Make Love, not Warcraft 
  1. 1
  2. 2
  3.  


Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. Far Cry 5, Skyrim Special Edition, Tekken 7, The Witcher 3, Ghost Recon Wildlands...
  2. (u. a. Conjuring 2, Hacksaw Ridge, Snowden, The Accountant)
  3. (u. a. Steelseries Arctis 5 Headset 79,90€, VU+Solo 2 SAT-Receiver 164,90€, Intenso 960-GB-SSD...
  4. (heute u. a. UHD-Fernseher von Samsung, Kameraobjektive, Büro- und Gamingstühle, Produkte von TP...

Hotohori 11. Dez 2009

Ist im Grunde aber nur der erste Schritt zu so einem Spiel.

Dâx 19. Mai 2008

totaler schwachsinn... du pauschalisierst 10 millionen spieler auf einen spielertypus...

nnx 09. Mai 2008

Da lob ich mir doch everquest2: keine comicgrafik, housing standardmässig integriert...

SolarisFrickler 08. Mai 2008

http://www.gamasutra.com/php-bin/news_index.php?story=18038 Ich spiele zwar WoW nicht...

harmless 08. Mai 2008

Gibt's das für Mac?


Folgen Sie uns
       


Logitechs MX Vertical und Ankers vertikale Maus im Vergleichstest

Die MX Vertical ist Logitechs erste vertikale Maus. Sie hat sechs Tasten und kann wahlweise über Blueooth, eine Logitech-eigene Drahtlostechnik oder Kabel verwendet werden. Die spezielle Bauform soll Schmerzen in der Hand, dem Handgelenk und den Armen verhindern. Wem es vor allem darum geht, eine vertikale Sechstastenmaus nutzen zu können, kann sich das deutlich günstigere Modell von Anker anschauen, das eine vergleichbare Bauform hat. Logitech verlangt für die MX Vertical 110 Euro, das Anker-Modell gibt es für um die 20 Euro.

Logitechs MX Vertical und Ankers vertikale Maus im Vergleichstest Video aufrufen
Sky Ticket mit TV Stick im Test: Sky kann's gut, Netflix und Amazon können es besser
Sky Ticket mit TV Stick im Test
Sky kann's gut, Netflix und Amazon können es besser

Gute Inhalte, aber grauenhafte Bedienung: So war Sky Ticket bisher. Die neue Version macht vieles besser, und mit dem Sky Ticket Stick lässt sich der Pay-TV-Sender kostengünstig auf den Fernseher bringen. Besser geht es aber immer noch.
Ein Test von Ingo Pakalski

  1. Comcast Bezahlsender Sky für 38,8 Milliarden US-Dollar verkauft
  2. Videostreaming Wiederholte Sky-Ausfälle verärgern Kunden
  3. Sky Ticket TV Stick Sky verteilt Streamingstick de facto kostenlos

iOS 12 im Test: Auch Apple will es Nutzern leichter machen
iOS 12 im Test
Auch Apple will es Nutzern leichter machen

Apple setzt mit iOS 12 weniger auf aufsehenerregende Funktionen als auf viele kleine Verbesserungen für den Alltag. Das erinnert an Google und Android 9, was nicht zwingend schlecht ist.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Apple iOS 12.1 verrät neues iPad Pro
  2. Apple Siri-Kurzbefehle-App für iOS 12 verfügbar

Red Dead Redemption 2 angespielt: Mit dem Trigger im Wilden Westen eintauchen
Red Dead Redemption 2 angespielt
Mit dem Trigger im Wilden Westen eintauchen

Überfälle und Schießereien, Pferde und Revolver - vor allem aber sehr viel Interaktion: Das Anspielen von Red Dead Redemption 2 hat uns erstaunlich tief in die Westernwelt versetzt. Aber auch bei Grafik und Sound konnte das nächste Programm von Rockstar Games schon Punkte sammeln.
Von Peter Steinlechner

  1. Red Dead Redemption 2 Von Bärten, Pferden und viel zu warmer Kleidung
  2. Rockstar Games Red Dead Online startet im November als Beta
  3. Rockstar Games Neuer Trailer zeigt Gameplay von Red Dead Redemption 2

    •  /