Adobe mit neuer Lern- und Meeting-Software
Um das virtuelle Klassenzimmer für den Betreiber transparenter zu machen, sind auch Möglichkeiten zur Überwachung der Lernenden enthalten. Adobe weist jedoch darauf hin, dass die Datenschutzrichtlinien mit Connect Pro eingehalten werden können.
In der neuen Version lassen sich Arbeitsräume erstellen, die innerhalb von Klassenzimmern zusätzliche Onlinesitzungen für Arbeitsgruppen ermöglichen. Außerdem wurde nach Herstellerangaben die Erstellung und der Einbau von Videoinhalten verbessert. Screensharing, Whiteboards und Dokumentenverteilung sind ebenfalls integriert.
Acrobat Connect Pro erlaubt außerdem die Integration von Learning-Management-System (LMS) der Hersteller Blackboard(öffnet im neuen Fenster) und SumTotal(öffnet im neuen Fenster) . Ein LMS(öffnet im neuen Fenster) dient der Organisation einer Lernumgebung. Damit ist die Verfolgung des Nutzungsverhaltens, die Bewertung sowie häufig auch das Erstellen von Lerninhalten gemeint.
Zusammen mit dem Konvertierungswerkzeug Adobe Presenter können in Acrobat Connect Pro aus PowerPoint-Präsentationen Onlineinhalte erstellt werden. Diese können Videos, Kommentare, Animationen, interaktive Elemente und Prüfungsfragen enthalten. In der neuen Version können Fragen nach dem Zufallsprinzip angezeigt werden und auf Wunsch auch für mobile Geräte oder als PDFs zur Verfügung gestellt werden.
Um Acrobat Connect Pro 7 nutzen zu können, wird der Flash Player benötigt. Acrobat Connect Pro soll ab Ende Mai 2008 als gehosteter Service und als normale Software erhältlich sein, auch in deutscher Version. Eine kostenlose Testversion steht für 15 Tage bereit.