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AMDs 6-Kerner kommt 2009, ein Jahr später 12 Kerne pro CPU

Wechsel zu Multi-Chip-Modulen ist beschlossene Sache

Mittels einer kurzfristig angesetzten Telefonkonferenz hat AMD seine Roadmap für die Serverprozessoren der Opteron-Serie bis zum Jahr 2010 vorgelegt. Nach dem schon 2008 erwarteten ersten 45-Nanometer-Prozessor "Shanghai" folgt 2009 ein 6-Core-Chip namens "Istanbul". Und aus diesem geht 2010 "Magny-Cours" hervor, erstmals bei AMD mit zwei CPU-Dies in einem Chipgehäuse.

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Seit Jahr und Tag wettert AMD gegen Intels Mehrkern-Prozessoren, die aus mehreren Dies in einem Gehäuse "zusammengeklebt" sind, wie sich AMD bisweilen äußerte. Die "native quad-cores", auch als "monolithisches Die" bezeichnet, seien nicht nur eleganter, sondern böten auch Leistungsvorteile, war stets das Credo von AMD. Hauptkritikpunkt an Intels Ansatz der Multi-Chip-Packages ist, dass sich stets mehrere Kerne um den Frontside-Bus und den Speichercontroller streiten müssen.

Inhalt:
  1. AMDs 6-Kerner kommt 2009, ein Jahr später 12 Kerne pro CPU
  2. AMDs 6-Kerner kommt 2009, ein Jahr später 12 Kerne pro CPU

AMDs Opteron-Roadmap
AMDs Opteron-Roadmap
Mit dem für 2010 geplanten Kern "Magny-Cours" will nun aber auch AMD erstmals zwei Dies mit je 6 Kernen in einem Gehäuse vereinen. Wie AMDs Chef der Serverabteilung, Randy Allen, auf Nachfragen von Golem.de erklärte, hat man dafür aber an den bisherigen monolithischen Dies Änderungen vorgenommen - der Speichercontroller ist ja schon seit dem Athlon64 bei AMD Teil der CPU, womit einer der Flaschenhälse wegfällt. Naheliegend wäre eine Verbindung der beiden Dies per HyperTransport; dass AMD das so realisiert, wollte Allen aber noch nicht bestätigen. Auf jeden Fall soll Magny-Cours aber "nahezu die Leistung einer monolithischen CPU erreichen", erklärte der AMD-Manager.

Die beiden Dies des ersten 12-Kerners basieren auf dem in der zweiten Hälfte des Jahres 2009 vorgesehenen Kern "Istanbul", der 6 Cores besitzt. Dieser in 45 Nanometern gefertigte Prozessor verfügt aber noch über einen Speichercontroller für DDR-2-Speicher, erst mit Magny-Cours und dem 6-Kern-Die "Sao Paulo" steigt AMD bei Servern auf DDR-3 um. Sao Paulo ist damit der Nachfolger des Istanbul.

Features von Shanghai
Features von Shanghai
Istanbul wiederum stammt von dem schon angekündigten "Shanghai" ab. Dessen Design mit gegenüber dem aktuellen Opteron-Kern "Barcelona" auf 6 MByte verdreifachtem L3-Cache und auf 512 KByte je Kern verdoppeltem L2-Cache ist damit die Grundlage für alle Opterons bis ins Jahr 2010, die K10-Architektur bleibt bis dahin aktuell. Die Taktfrequenzen des Shanghai, den AMD noch im Jahr 2008 nicht nur vorstellen, sondern auch verkaufen will, ließ sich Randy Allen immer noch nicht entlocken. Nur, dass Shanghai dank der größeren Caches, Unterstützung für DDR2-800 und höheren Takts 20 Prozent schneller als Barcelona sein soll, wollte der AMD-Vize bestätigen.

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Randy Allen erklärte auch, dass selbst der 12-Kerner Magny-Cours in die bisherigen Kühlkonzepte von rund 130 Watt pro Sockel passen soll - und erklärte freimütig, dass dafür die Taktfrequenzen gegenüber dem 1-Die-Prozessor Sao Paulo gesenkt werden müssten. Magny-Cours ist laut Allen auch nur für massiv parallele Programme gedacht, die mit mehr Kernen besonders gut skalieren. Besonders im technisch/wissenschaftlichen Umfeld, wo die Anwender mit eigenem handoptimierten Code arbeiten, könnte AMD so punkten.

AMDs 6-Kerner kommt 2009, ein Jahr später 12 Kerne pro CPU 
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Schnauze 13. Mai 2008

Ich will 12000 fps bei FarCry im Softwarerendering.

:-) 10. Mai 2008

...ich dachte nur an Gras, weil er wie ein Esel rumlief :-) Aber mal Spaß beiseite...

blööde 09. Mai 2008

dann geh dich waschen!!! Dein Geruch schwabbert schon Durch die Leitung!

UCNet 09. Mai 2008

guckst du hier: http://www.computerbase.de/artikel/software/2007...

Johnny Cache 09. Mai 2008

Wenn du mich fragst, ich weiß das wirst du nicht, war die beste Zeit irgendwann um 2000...


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