Abo
  • IT-Karriere:

EU-Kommission prüft unfreiwilliges Roaming in Grenzregionen

Wettbewerbshüter gehen auf Schwachstellensuche in ihrer Verordnung

Die EU-Kommission startet eine Überprüfung möglicher Schwachstellen in ihrer Mobilfunk-Roaming-Verordnung, die seit 30. Juni 2007 in Kraft ist. Es soll geprüft werden, ob Mobilfunknutzer durch "unfreiwilliges Roaming" in der Nähe der Grenze zu einem Nachbarstaat übervorteilt werden.

Artikel veröffentlicht am ,

In einer öffentlichen Konsultation geht die EU außerdem der Frage nach, wie sich das Verhältnis von tatsächlich verbrauchten und in Rechnung gestellte Minuten entwickelt hat. Zudem kontrolliert die Wettbewerbsbehörde, ob die Verordnung eine Tendenz weg von der Abrechnung pro Sekunde und hin zur minutenweisen Abrechnung ausgelöst hat. Weiter stehen die Auswirkungen auf kleinere Betreiber und die Inlandspreise auf der Agenda.

Stellenmarkt
  1. afb Application Services AG, München
  2. Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW, Düsseldorf

Zur Debatte steht auch die Notwendigkeit von Regulierungsmaßnahmen für Daten-Roaming-Dienste und SMS. Die EU-Roaming-Verordnung gilt nur für die Sprachtelefonie. Im dritten Quartal 2007 mussten die Verbraucher durchschnittlich 5,24 Euro pro Megabyte für Datendienste und 0,29 Euro für eine SMS bezahlen.

Entschieden werden soll auch, ob die Geltungsdauer der EU-Roaming-Verordnung wie geplant am 30. Juni 2010 endet oder verlängert werden muss.

Die EU-Kommission ist zu der Überprüfung verpflichtet und muss dem Parlament und dem Rat 2008 einen Bericht vorlegen. Im Rahmen der öffentlichen Konsultation sollen bis zum 2. Juli 2008 Stellungnahmen von Mobilfunkbetreibern, Unternehmen, Verbraucherverbänden sowie anderen Betroffenen eingeholt werden.

In einem Bericht der Gruppe Europäischer Regulierungsstellen vom Januar 2008 wurden erste positive Auswirkungen der Verordnung auf die Durchschnittstarife festgestellt. Derweil wirkt die Roaming-Verordnung weiter. Für im europäischen Ausland abgehende Gespräche sollen die Preise im Jahr 2008 auf 46 Cent pro Minute und 2009 auf 43 Cent in der Minute fallen. Bei eingehenden Gesprächen rutscht die Obergrenze 2008 auf 22 Cent pro Minute und 2009 auf 19 Cent in der Minute. Auch bei den Vorleistungsentgelten geht es weiter bergab: 2008 verringert sich der Minutenpreis auf 28 Cent und 2009 auf 26 Cent.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 69,99€ (Release am 25. Oktober)
  2. 3,99€
  3. (-75%) 9,99€
  4. 17,99€

Roaming 08. Mai 2008

Interessant.. ich lebe in der Schweiz und hab an der Grenze immer ein deutsches Netz...

Mein Senf 08. Mai 2008

Das leider abgeschaltete C-Netz ging früher bis weit nach Belgien rein und das war sehr...


Folgen Sie uns
       


Minecraft Earth - Gameplay

Minecraft schafft den Sprung in die echte-virtuelle Welt: In Minecraft Earth können Spieler direkt in der Nachbarschaft prächtige Gebäude aus dem Boden stampfen und gegen Skelette kämpfen.

Minecraft Earth - Gameplay Video aufrufen
Linux-Kernel: Selbst Google ist unfähig, Android zu pflegen
Linux-Kernel
Selbst Google ist unfähig, Android zu pflegen

Bisher gilt Google als positive Ausnahme von der schlechten Update-Politik im Android-Ökosystem. Doch eine aktuelle Sicherheitslücke zeigt, dass auch Google die Updates nicht im Griff hat. Das ist selbst verschuldet und könnte vermieden werden.
Ein IMHO von Sebastian Grüner

  1. Kernel Linux bekommt Unterstützung für USB 4
  2. Kernel Vorschau auf Linux 5.4 bringt viele Security-Funktionen
  3. Linux Lockdown-Patches im Kernel aufgenommen

IT-Sicherheit: Auch kleine Netze brauchen eine Firewall
IT-Sicherheit
Auch kleine Netze brauchen eine Firewall

Unternehmen mit kleinem Geldbeutel verzichten häufig auf eine Firewall. Das sollten sie aber nicht tun, wenn ihnen die Sicherheit ihres Netzwerks wichtig ist.
Von Götz Güttich

  1. Anzeige Wo Daten wirklich sicher liegen
  2. Erasure Coding Das Ende von Raid kommt durch Mathematik
  3. Endpoint Security IT-Sicherheit ist ein Cocktail mit vielen Zutaten

Vision 5 und Epos 2 im Hands on: Tolinos neue E-Book-Reader-Oberklasse ist gelungen
Vision 5 und Epos 2 im Hands on
Tolinos neue E-Book-Reader-Oberklasse ist gelungen

Die Tolino-Allianz bringt zwei neue E-Book-Reader der Oberklasse auf den Markt. Der Vision 5 hat ein 7 Zoll großes Display, beim besonders dünnen Epos 2 ist es ein 8-Zoll-Display. Es gibt typische Oberklasse-Ausstattung - und noch etwas mehr.
Ein Hands on von Ingo Pakalski

  1. Tolino Page 2 Günstiger E-Book-Reader erhält Displaybeleuchtung

    •  /