Abo
  • IT-Karriere:

Intel und Google stecken Milliarden in WiMAX-Unternehmen

Sprint Nextel und Clearwire legen ihre Funknetzwerk-Bereiche zusammen

Der Telekommunikationskonzern Sprint Nextel legt seine geplanten WiMAX-Aktivitäten mit Clearwire zusammen. Das Gemeinschaftsunternehmen erhält 3,2 Milliarden US-Dollar von den Investoren Intel, Comcast, Time Warner Cable, Google und Bright House Networks.

Artikel veröffentlicht am ,

Das WiMAX-Joint-Venture, dessen Gründung heute verbindlich vereinbart wurde, wird unter dem Namen "Clearwire" firmieren. Es wird ein US-weites Netzwerk errichten, das sich an Privatkunden, kleine, mittelständische und große Unternehmen, Sicherheitsbehörden und Bildungsinstitutionen richtet. Bis Ende 2010 will man mit dem Netzwerk eine Abdeckung von 120 bis 140 Millionen US-Bürgern erreichen. Das neue Clearwire bedient sich dabei der Sprint-Sendemaste, des Glasfasernetzwerks und der IT-Services des Konzerns, sowie seiner Lizenzen für das 2,5-GHz-Spektrum. Google steuert Suchtechnologie bei. Die Android-Software Googles soll zudem von künftigen Sprach- und Datengeräten von Clearwire unterstützt werden.

Stellenmarkt
  1. Weleda AG, Schwäbisch Gmünd
  2. Alfred Kärcher SE & Co. KG, Winnenden

Die Finanzierungsrunden sollen bis zum vierten Quartal 2008 abgeschlossen sein. Der Start bedarf noch der Zustimmung der US-Kommunikationsbehörde FCC (Federal Communications Commission). Wie das Wall Street Journal berichtet, steckt der Kabelnetzbetreiber Comcast 1,05 Milliarden US-Dollar in das Projekt, von Intel kommt 1 Milliarde US-Dollar, von Google 500 Millionen US-Dollar und weitere 100 Millionen US-Dollar von Bright House. Der Gesamtwert der neuen WiMAX-Firma wird auf über 12 Milliarden US-Dollar geschätzt.

Benjamin G. Wolff, gegenwärtig noch CEO bei Clearwire, wird das neue Gemeinschaftsunternehmen führen, an dem Sprint mit 51 Prozent die Mehrheit hält.

Das neue Clearwire versorge Sprints Management mit "zusätzlicher finanzieller Flexibilität", um dem WiMAX-Projekt zum Durchbruch zu verhelfen, während man sich weiter auf das Kerngeschäft konzentrieren könne, so Sprint-Nextel-Chef Dan Hesse. Clearwire-Aufsichtsratschef Craig O. McCaw glaubt, die USA stiegen damit wieder in eine Führungsposition im weltweiten Wireless-Markt auf.

Intel-CEO Paul Otellini sprach von einem "historischen Schritt für WiMAX" und Google-Chef Eric Schmidt betonte, der Internetkonzern sei daran interessiert, die Versorgung mit Breitbandinternet auf neuen Wegen zu unterstützen.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 7,99€
  2. (-85%) 8,99€
  3. (-24%) 18,99€

GUEST 08. Mai 2008

So leicht ist das leider nicht... Die TK Konzerne in den USA und Europa gehören zu den...


Folgen Sie uns
       


Zulassung autonomer Autos: Der Mensch fährt besser als gedacht
Zulassung autonomer Autos
Der Mensch fährt besser als gedacht

Mehrere Jahre haben Wissenschaftler und Autokonzerne an Testverfahren für einen Autobahnpiloten geforscht. Die Ergebnisse sprechen für den umfangreichen Einsatz von Simulation. Und gegen den schnellen Einsatz der Technik.
Von Friedhelm Greis

  1. Einride T-Pod Autonomer Lkw fährt in Schweden Waren aus
  2. Ingolstadt Audi vernetzt Autos mit Ampeln
  3. Wasserkühlung erforderlich Leistungshunger von Auto-Rechnern soll stark steigen

Bundestagsanhörung: Beim NetzDG drohen erste Bußgelder
Bundestagsanhörung
Beim NetzDG drohen erste Bußgelder

Aufgrund des Netzwerkdurchsetzungsgesetzes laufen mittlerweile über 70 Verfahren gegen Betreiber sozialer Netzwerke. Das erklärte der zuständige Behördenchef bei einer Anhörung im Bundestag. Die Regeln gegen Hass und Hetze auf Facebook & Co. entzweien nach wie vor die Expertenwelt.
Ein Bericht von Justus Staufburg

  1. NetzDG Grüne halten Löschberichte für "trügerisch unspektakulär"
  2. NetzDG Justizministerium sieht Gesetz gegen Hass im Netz als Erfolg
  3. Virtuelles Hausrecht Facebook muss beim Löschen Meinungsfreiheit beachten

IT-Headhunter: ReactJS- und PHP-Experten verzweifelt gesucht
IT-Headhunter
ReactJS- und PHP-Experten verzweifelt gesucht

Marco Nadol vermittelt für Hays selbstständige Informatiker, Programmierer und Ingenieure in Unternehmen. Aus langjähriger Erfahrung als IT-Headhunter weiß er mittlerweile sehr gut, was ihre Chancen auf dem Markt erhöht und was sie verschlechtert.
Von Maja Hoock

  1. Bundesagentur für Arbeit Informatikjobs bleiben 132 Tage unbesetzt
  2. IT-Berufe Bin ich Freiberufler oder Gewerbetreibender?
  3. Milla Bund sagt Pläne für KI-gesteuerte Weiterbildungsplattform ab

    •  /