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Ameisensäure als Transportmedium für Brennstoffzellen

Neues Verfahren zur Wasserstofferzeugung für Brennstoffzellen

Rostocker Wissenschaftler haben ein Verfahren entwickelt, um auf einfache und energiesparende Art und Weise Wasserstoff aus Ameisensäure zu erzeugen. Damit wollen sie Brennstoffzellen für tragbare Endgeräte betreiben.

Artikel veröffentlicht am ,

Wasserstoff wird gern als Energieträger der Zukunft gehandelt. Der große Vorteil ist seine Umweltfreundlichkeit: Die Abgase sind reiner Wasserdampf. Das Problem ist jedoch die Gewinnung von Wasserstoff. Zwei bewährte Verfahren, die Dampfreformierung und die Elektrolyse, verbrauchen viel Energie.

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Wissenschaftler am Leibniz-Institut für Katalyse in Rostock haben nun einen weniger aufwendigen Weg gefunden, um Wasserstoff aus Ameisensäure zu erzeugen. Vorteil ist, dass diese Umsetzung bereits bei Zimmertemperatur abläuft und nicht wie bei der Reformierung bei über 200 Grad. Zudem ist Ameisensäure ungiftig und - anders als Wasserstoff - einfach zu speichern.

Bei diesem Verfahren werde "in Anwesenheit eines Amins (z.B. N,N-Dimethylhexylamin) und mit Hilfe eines geeigneten Katalysators, beispielsweise dem kommerziell erhältlichen Ruthenium-Phosphin-Komplex [RuCl2(PPh3)2]", die Ameisensäure "selektiv zu Kohlendioxid (CO2) und Wasserstoff umgesetzt". Anschließend müsse der so gewonnene Wasserstoff noch durch einen Aktivkohlefilter gereinigt werden und könne dann in einer Brennstoffzelle eingesetzt werden.

Die Forscher sehen eine Einsatzmöglichkeit ihres Verfahrens zunächst in kleinen Brennstoffzellen. "Für den Einsatz von Brennstoffzellen in tragbaren elektrischen Geräten könnte die gerade am Anfang stehende Ameisensäure-Technologie bereits in Kürze interessante neue Perspektiven eröffnen", gibt sich Matthias Beller optimistisch.



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~nendaz 08. Mai 2008

Benzin ist auch für jeden "Idioten" erhältlich. Und das ist sehr ungeniessbar. Und was...

~nendaz 08. Mai 2008

Aus der Sicht der Rechtschreibung, ist dieses Komma fälschlicherweise gesetzt. ;)

Schlechtmensch 08. Mai 2008

Oder du wirst "befreit". ;)

Tierfreund 08. Mai 2008

Wie viele man da wohl für eine Stunde WoW ausquetschen muss?

Günther Zumwickel 08. Mai 2008

Hundekacke, hat ein Vorteil der Rohstoff liegt kostenlos zu hauf auf den Straßen :- )


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