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Adware-Anbieter klagt erneut gegen Kaspersky

Softwarehersteller und Bürgerrechtler unterstützen Kaspersky

In der Auseinandersetzung zwischen dem Adware-Anbieter Zango und Kaspersky über die automatische Beseitigung von Zangos Adware bekommt der Sicherheitsspezialist Unterstützung von der Business Software Alliance (BSA) und der Electronic Frontier Foundation (EFF).

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Zango ist der Hersteller verschiedener Adware-Programme, darunter des Zango Hotbar. Laut Symantec "liefert Adware.Hotbar graphische Skins für den Internet Explorer und Microsoft Outlook sowie Toolbars zu Outlook Express. Außerdem installiert es eine Toolbar und einen Suchknopf, die beide auf Schlüsselwörtern basierte Werbung anzeigen. Adware.Hotbar kann Informationen und Surfgewohnheiten an verschiedene Server schicken, die dann für die Auslieferung passender Werbung sorgen können".

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Kasperskys Sicherheitssoftware hatte die Zango-Programme als Adware eingestuft und automatisch gelöscht. Zango war daraufhin im Mai 2007 vor Gericht gezogen, um Kaspersky dazu zu zwingen, die Programme der Firma nicht mehr als Adware zu behandeln. Vor Gericht unterlag Zango allerdings, als der zuständige Richter im August 2007 entschied, dass gemäß dem Communications Decency Act (CDA) Kaspersky so handeln dürfe, wie geschehen.

Zango wollte die Niederlage nicht hinnehmen und ging vor ein Berufungsgericht. Nach Auffassung von Zango installierten die Nutzer die Adware absichtlich, weil sie die damit verbundenen Vorteile wie Spiele und Videos nutzen wollten.

In der Berufung wird der Adware-Hersteller von der National Business Coalition on E-Commerce and Privacy unterstützt, zu der unter anderem die Bank of America, Eastman Kodak, General Motors und JP Morgan Chase gehören. Wie die Washington Post berichtet, befürchten die Unternehmen, dass eine Entscheidung zugunsten Kasperskys "den Weg ebnen könnte, dass Sicherheitsanbieter Cookies und Web-Bugs löschen können".

Der Rechtsberater der Organisation, Thomas M. Boyd, erklärte dazu: "Nach der Entscheidung des Bezirksgerichts und der vom Richter vorgenommenen Auslegung des CDA hat eine Sicherheitssoftware unbeschränkte Macht zu entscheiden, einen Inhalt abzulehnen und dem Nutzer den Zugang zu diesem Inhalt zu verweigern, ohne für eventuell damit verbundene Schäden haftbar zu sein."

Auf die Seite von Kaspersky haben sich mit einem Unterstützerbrief unter anderem die BSA, die EFF, McAfee und das Center for Democracy and Technology (CDT) gestellt. In ihrem Brief verweisen die Unterstützer auf "Forschungsergebnisse aus dem Jahr 2005, die gezeigt haben, dass fast die Hälfte der erwachsenen Internetnutzer in den USA die Erfahrung gemacht haben, dass Spyware oder Adware auf ihrem Computer installiert wurde; mehr als zwei Drittel von ihnen beobachtete dabei Probleme, wie sie durch Spyware oder Computerviren verursacht werden; und neun von zehn Nutzern sahen sich dadurch veranlasst, ihr Surfverhalten zu ändern [...]" Die Unterstützer "befürworten, dass Nutzer [...] Software einsetzen können, die [...] Spyware, Adware und andere unerwünschte Inhalte einschränkt".

Ari Schwartz vom CDT sagte der Washington Post dazu: "Dies ist ein sehr wichtiger Fall für die Verbraucher, da davon abhängt, wie Sicherheitssoftware sie in Zukunft schützen wird und ob die Beweislast bei der Sicherheitsfirma oder [beim Adware-Anbieter] liegen wird". [von Robert A. Gehring]



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Aileron 08. Mai 2008

SKPF? Ich habe so eine Seite noch nie gesehen, obwohl ich einen sehr wirkungsvollen Ad...

Linux-user 08. Mai 2008

Spybot - Search & Destroy kann verschiedene Arten von Spyware oder ähnlichen Bedrohungen...

Geist 08. Mai 2008

Das ist doch auch Adware! Und dazu noch schlechte!

nicoledos 08. Mai 2008

Es gibt einen Haufen netter Progrämmchen, deren Entwickler dies mit Adware finanzieren...

Knux 08. Mai 2008

a) Ein Atomschlag würde reichen, wir müssen die armen Kaimanesen nicht auch noch mit...


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