Mini-Notebook mit Windows XP für 279,- Euro

Wer den "One A120" gebaut hat, verriet One(öffnet im neuen Fenster) auf Nachfrage nicht. Das Unternehmen betonte aber, es handle sich nicht um VIAs Referenzdesign für Mini-Notebooks, die Entwicklung habe exklusiv für One stattgefunden. Folglich dürfte so schnell kein anderer Anbieter die Gestaltung nachahmen können. Die lehnt sich aber ohnehin stark am Eee-PC 701 an.
Mit dem beim One-Notebook vorinstallierten Windows XP Home können nicht alle Dialogfelder des Betriebssystems sichtbar dargestellt werden, manche dieser Fenster sind zu hoch. Wie One gegenüber Golem.de erklärte, kann das Display aber auch 1.024 x 768 Pixel in herunterskalierter Form darstellen. Dann passen die Dialoge, durch die Panel-Skalierung sieht es zwar recht unscharf aus, aber zur Ersteinrichtung von Anwendungen mag es brauchbar sein.
Statt Intels ULV-Celeron setzt One bei seinem Mini-Notebook VIAs C7M ULV samt CX700-Chipsatz mit integrierter Grafik ein. Die bereits im Jahr 2004 mit dem Kern Esther vorgestellte Architektur ist jedoch auch bei den 1 GHz im One-Notebook deutlich langsamer als moderne Prozessoren. Dafür ist die VIA-CPU aber besonders günstig und bei rund 3,5 Watt Leistungsaufnahme sehr sparsam. Das Mini-Notebook soll mindestens 3,5 Stunden mit einer Ladung durchhalten.
Laut One sind die ersten Geräte bereits in Deutschland eingetroffen, sie sollen ab Freitag, dem 9. Mai 2008 verschickt werden. In den ersten vier Wochen sollen nach und nach insgesamt 30.000 Exemplare des A120 zur Verfügung stehen, rund 12.000 davon sind durch Händler vorbestellt. Auch nach dem 30. Juni 2008, an dem Microsoft die allgemeine Verfügbarkeit von Windows XP ohne Vista-Downgrade einstellt , will One den Rechner in dieser Konfiguration anbieten. Dafür will sich der Hersteller mit Microsoft auf eine längere Belieferung mit Windows XP geeinigt haben.