Abo
  • Services:

Onlinespiele - Vom Konsumenten zum Produzenten

Neues zu Communities auf der Quo Vadis 2008

Flickr, MySpace und Co. boomen. Taugen solche Communities als Vorbild für neue Geschäftsmodelle in der Spielebranche? Bei der deutschen Entwicklerkonferenz gab es neben theoretischen Ansätzen auch Tipps aus der Praxis und eine Markteinschätzung.

Artikel veröffentlicht am ,

Stephan Vogler, Geschäftsführer Cipsoft
Stephan Vogler, Geschäftsführer Cipsoft
Jeder Mensch hat das Bedürfnis, sich selbst zu verwirklichen und soziale Anerkennung zu finden. Das gelte auch für Computerspieler, sagt Stephan Vogler vom Regensburger Onlinespiele-Anbieter Cipsoft (Fantasy-MMOG Tibia, 120.000 Spieler laut Vogler). In einem Workshop stellte Vogler vor, wie sich Elemente von internetfähigen Spielen - Editoren, Foren und natürlich der eigentliche Spieleinhalt - so verbinden lassen, dass sich ähnlich wie im Web 2.0 sowohl Marketing-Effekte etwa über Mundpropaganda ergeben, als auch neuer, attraktiver Content entsteht.

Stellenmarkt
  1. SWM Services GmbH, München
  2. BSH Hausgeräte GmbH, Traunreut

"Bei Counter-Strike war alles für einen großen Community-Erfolg vorhanden, aber separat, ohne Koordination", sagt Vogler. "Was Entwickler tun sollten, ist die drei Bereiche verbunden anzubieten. Auch World of Warcraft bietet nicht alles, es gibt etwa von Blizzard nicht wirklich Tools." Als positive Beispiele, bei denen die Entwickler die Community im Blick hatten, nennt Vogler TrackMania und Die Sims. Allerdings weist Vogler darauf hin, dass auch schon der Name, den ein Spieler seinem Rollenspielcharakter gibt, so etwas wie nutzergenerierter Inhalt ist - und Kommentare in Foren sind es erst recht.

Die Beteiligung der Nutzer kann jedoch deutlich weiter gehen, und Vogler nennt konkrete Größenordnungen: Von 1.000 Besuchern auf der Seite eines Onlinespiels bleiben um die 100 Spieler - sie bringen den Hauptteil des Umsatzes und wollen sich in kleinem Rahmen am Spiel beteiligen. Von diesen 100 Spielern entwickeln sich rund 10 zu Moderatoren - sie sind die Meinungsführer im Spiel, gründen Gilden oder werden Gamemaster. Von ihnen entwickelt sich dann vielleicht einer zum "Creator", wie Vogler es nennt. Also zu jemandem, der eigene Inhalte, zum Beispiel Levels, entwickelt.

Außerdem gibt es noch einige sogenannte Stars - etwa die virtuelle Second-Life-Immobilienmaklerin Anshe Chung oder den südkoreanischen Profi-Starcraft-Spieler Ma Jae-yoon. Diese "Pyramide" an Spielern ermöglicht es, ein Onlinespiel mit Elementen des Web 2.0 erfolgreich zu betreiben, meint Vogler. Er hat in Zeiten von Item-Shops und Mikro-Payment noch einen weiteren Tipp: Es gebe die Versuchung, zu viele benötigte Gegenstände für Geld anzubieten, doch das verärgere die Spieler sehr schnell. Deshalb: "Don't be too greedy!"



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. 34,99€

wormy 07. Mai 2008

Es gab bisher einen Versuch in dieser Richtung Saga of Ryzom mit Ryzom Ring Da konnten...

Ex Tibianer 07. Mai 2008

Ich habe selber Tibia gespielt und das Spiel ist aufgrund der schlechten community...

Arma 07. Mai 2008

Bei Armed Assault ist die community auch gut betreut.


Folgen Sie uns
       


Google Home Max im Test

Der Home Max ist Googles teuerster smarter Lautsprecher. Mit einem Preis von 400 Euro gehört er zu den teuersten smarten Lautsprechern am Markt. Der Home Max kann wahlweise im Hoch- oder Querformat verwendet werden und liefert einen guten Klang, schafft es aber nicht, sich den Rang der Klangreferenz zu erkämpfen. Dafür liegt der Home Max bei der Mikrofonleistung ganz vorne und gehört damit zu den besten Google-Assistant-Lautsprechern am Markt.

Google Home Max im Test Video aufrufen
Grafikkarten: Das kann Nvidias Turing-Architektur
Grafikkarten
Das kann Nvidias Turing-Architektur

Zwei Jahre nach Pascal folgt Turing: Die GPU-Architektur führt Tensor-Cores und RT-Kerne für Spieler ein. Die Geforce RTX haben mächtige Shader-Einheiten, große Caches sowie GDDR6-Videospeicher für Raytracing, für Deep-Learning-Kantenglättung und für mehr Leistung.
Ein Bericht von Marc Sauter

  1. Tesla T4 Nvidia bringt Googles Cloud auf Turing
  2. Battlefield 5 mit Raytracing Wenn sich der Gegner in unserem Rücken spiegelt
  3. Nvidia Turing Geforce RTX 2080 rechnet 50 Prozent schneller

Apple: iPhone Xs und iPhone Xs Max sind bierdicht
Apple
iPhone Xs und iPhone Xs Max sind bierdicht

Apple verdoppelt das iPhone X. Das Modell iPhone Xs mit 5,8 Zoll großem Display ist der Nachfolger des iPhone X und das iPhone Xs Max ist ein Plus-Modell mit 6,5 Zoll großem Display. Die Gehäuse sind sogar salzwasserfest und überstehen auch Bäder in anderen Flüssigkeiten.

  1. Apple iPhone 3GS wird in Südkorea wieder verkauft
  2. Drosselung beim iPhone Apple zahlt Kunden Geld für Akkutausch zurück
  3. NFC Yubikeys arbeiten ab sofort mit dem iPhone zusammen

iOS 12 im Test: Auch Apple will es Nutzern leichter machen
iOS 12 im Test
Auch Apple will es Nutzern leichter machen

Apple setzt mit iOS 12 weniger auf aufsehenerregende Funktionen als auf viele kleine Verbesserungen für den Alltag. Das erinnert an Google und Android 9, was nicht zwingend schlecht ist.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Apple iOS 12.1 verrät neues iPad Pro
  2. Apple Siri-Kurzbefehle-App für iOS 12 verfügbar

    •  /