Dragonfly: Erste Alpha von Operas Webentwicklertools
Denn Dragonfly lädt man, indem das Werkzeug in Opera 9.5 Beta 2 im Menü unter Tools – Advanced – Developer Tools aufgerufen wird. Nach einer kurzen Ladezeit öffnet sich ein eigenes Fenster mit dem Werkzeug. Dragonfly ist ein Hybrid: Ein Teil der Anwendung befindet sich bereits im Browser, ein anderer Teil ist praktisch eine Webanwendung, die im Browser heruntergeladen und ausgeführt wird. Ohne Internetverbindung lässt sich Dragonfly demzufolge – zumindest derzeit – nicht starten.
Als Besonderheit erlaubt Dragonfly auch "Remote Debugging". So soll sich der Entwickler Webseiten auf dem Mobiltelefon oder dem Fernseher anschauen können und dabei vom PC aus arbeiten und eventuell vorhandenen Fehlern auf die Schliche kommen können, indem Testdaten direkt am PC eingegeben werden – so zumindest die Zukunftsvision. Unterstützt werden soll unter anderem auch Opera Mobile 9.5, das jedoch noch nicht veröffentlicht wurde. Opera Mini und Opera für die Wii werden nicht unterstützt. Während bei Opera Mini der zwischen Webseite und Mobiltelefon liegende seitenkomprimierende Opera Mini Server die Unterstützung derzeit unmöglich macht, ist die Opera-Version für Nintendos Wii zu alt, um unterstützt zu werden.
Dragonfly steht unter einer BSD-Lizenz und kann somit auch von anderen Projekten genutzt werden. Auch andere Browser sollen von Dragonflys Funktionen profitieren können. Opera will dafür eine Dokumentation veröffentlichen, um die für die Kommunikation zuständige "Scope API" an andere Browser anpassen zu können. Wann dies geplant ist, steht aber noch nicht fest.
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