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Dragonfly: Erste Alpha von Operas Webentwicklertools

Remote Debugging erleichtert Fehlersuche auch auf mobilen Geräten

Was für den Firefox-Nutzer und Webentwickler Firebug ist, soll für Nutzer des Opera-Browsers Dragonfly werden. Die erste Alpha stellt der norwegische Browserhersteller nun bereit. Sie funktioniert nur mit dem jüngst veröffentlichten Opera 9.5 Beta 2, aus dem das Tool aufgerufen wird.

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Dragonfly
Dragonfly
Dragonfly (nicht zu verwechseln mit DragonFly BSD) ist ein Javascript-Debugger für den Opera-Browser. Um das Entwicklungswerkzeug Dragonfly (Libelle) zu benutzen, wird die aktuelle Beta 2 von Opera 9.5 benötigt, die erst vor zwei Wochen veröffentlicht wurde. Ein separater Download für Dragonfly ist nicht notwendig, auch wenn die Dragonfly-Webseite anderes suggeriert.

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Denn Dragonfly lädt man, indem das Werkzeug in Opera 9.5 Beta 2 im Menü unter Tools - Advanced - Developer Tools aufgerufen wird. Nach einer kurzen Ladezeit öffnet sich ein eigenes Fenster mit dem Werkzeug. Dragonfly ist ein Hybrid: Ein Teil der Anwendung befindet sich bereits im Browser, ein anderer Teil ist praktisch eine Webanwendung, die im Browser heruntergeladen und ausgeführt wird. Ohne Internetverbindung lässt sich Dragonfly demzufolge - zumindest derzeit - nicht starten.

Dragonfly
Dragonfly
Ist das Dragonfly-Fenster erst einmal geöffnet, lässt sich eines der im Browser geöffneten Tabs im Entwicklungswerkzeug näher betrachten. Zur Verfügung stehen drei Hauptansichten: Script, DOM und Console, in denen sich dann nach Belieben unter anderem Skripte, Stylesheets, der HTML- oder auch SVG-Code sowie Fehlerausgaben anschauen lassen. Dynamisch veränderte Inhalte werden in Dragonfly ebenfalls im aktuellen Zustand angezeigt.

Als Besonderheit erlaubt Dragonfly auch "Remote Debugging". So soll sich der Entwickler Webseiten auf dem Mobiltelefon oder dem Fernseher anschauen können und dabei vom PC aus arbeiten und eventuell vorhandenen Fehlern auf die Schliche kommen können, indem Testdaten direkt am PC eingegeben werden - so zumindest die Zukunftsvision. Unterstützt werden soll unter anderem auch Opera Mobile 9.5, das jedoch noch nicht veröffentlicht wurde. Opera Mini und Opera für die Wii werden nicht unterstützt. Während bei Opera Mini der zwischen Webseite und Mobiltelefon liegende seitenkomprimierende Opera Mini Server die Unterstützung derzeit unmöglich macht, ist die Opera-Version für Nintendos Wii zu alt, um unterstützt zu werden.

Dragonfly
Dragonfly
Da sich Operas Dragonfly noch in einem Alpha-Status befindet, bleiben diverse Funktionen bisher abgeschaltet oder unvollständig. So soll es in einer späteren Version möglich sein, Stylesheets, JavaScript oder das DOM direkt zu bearbeiten. An einigen Stellen hakt das Programm zudem noch etwas, mit Abstürzen ist durchaus zu rechnen. Das Dragonfly-Team rechnet bis zur Fertigstellung von Opera 9.5 mit einer zweiten Alpha-Version des Entwicklungswerkzeuges. Einen Termin für die fertige Version von Dragonfly gibt es noch nicht.

Dragonfly steht unter einer BSD-Lizenz und kann somit auch von anderen Projekten genutzt werden. Auch andere Browser sollen von Dragonflys Funktionen profitieren können. Opera will dafür eine Dokumentation veröffentlichen, um die für die Kommunikation zuständige "Scope API" an andere Browser anpassen zu können. Wann dies geplant ist, steht aber noch nicht fest.



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Phlexonance 08. Mai 2008

Die alte Developer Console war ja schon ok, aber von der Bedienung nicht so doll. Hoffe...

Phlexonance 08. Mai 2008

Was denn das für ne Frage? Probiers einfach, es frisst dich schon nicht :D

Phlexonance 08. Mai 2008

Wunderbar, geht in der HTL nämlich nicht übern Proxy :/


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