Abo
  • IT-Karriere:

Webhosting lässt United Internet wachsen

Vorerst gescheiterte Freenet-Übernahme ohne Einfluss auf Prognosen

United Internet konnte im ersten Quartal 2008 den Nettogewinn um 46 Prozent von 30,9 Millionen auf 45,1 Millionen Euro anheben. Das Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) wuchs um 31,2 Prozent auf 83,2 Millionen Euro.

Artikel veröffentlicht am ,

Der Umsatz legte im Vergleich zum Vorjahr um 19,3 Prozent von 336,9 Millionen Euro auf 402 Millionen Euro zu. Die Analysten hatten ein EBITDA von nur 79 Millionen Euro prognostiziert. Für den Umsatz konnte man die Erwartungen von 407,8 Millionen Euro aber nicht erfüllen. Beim Gewinn hatten die Börsenexperten nur mit 40 Millionen Euro gerechnet.

Stellenmarkt
  1. Hong Kong Economic and Trade Office, Berlin
  2. IGEL Technology GmbH, Augsburg

Unternehmenssprecher Marcus Schaps erklärte gegenüber Golem.de, das Webhosting-Geschäft sei einer der Wachstumstreiber gewesen. Hier legte United Internet von 2,92 Kundenverträgen im ersten Quartal 2007 auf 3,31 Millionen zu. Im Vorquartal (Q4/2007) lag United Internet hier bei 3,21 Millionen Verträgen. "Der Bereich Webhosting ist sehr margenstark und hat sich sehr ordentlich entwickelt. Aber die anderen Bereiche auch", betonte Schaps. Angaben zu Umsatz und Gewinn der einzelnen Konzernbereiche mache United Internet jedoch nicht. Der ausführliche Quartalsbericht wird am 9. Mai 2008 veröffentlicht.

Prognosen von Anfang April 2008, laut derer Umsatz und EBITDA um rund 20 Prozent zulegen sollen, erhielt Schaps auf Nachfrage aufrecht. "Die Angaben sind ja erst wenige Wochen alt" , betonte er. Die vorerst gescheiterte Übernahme von Freenet hat hierauf offenbar keinen Einfluss.

United Internet will die Übernahme von Debitel durch Freenet blockieren und hat eine einstweilige Verfügung dagegen beantragt. Die Firma aus Montabaur hält zusammen mit Drillisch rund 25 Prozent der Freenet-Aktien. United-Internet-Chef Ralph Dommermuth erhob gestern schwere Vorwürfe gegen Freenet-Chef Eckhardt Spoerr. Nach Ansicht von Dommermuth nutzt die Übernahme von Debitel durch Freenet nur dem bisherigen Debitel-Eigentümer Permira. "Herr Spoerr hat uns hinters Licht geführt". Als Freenet-Aktionär habe er aber ein Interesse daran, dass sich die Freenet-Aktie gut entwickle und nicht weiter an Wert verliere. "Wir wollen im Interesse aller Freenet-Aktionäre den Debitel-Deal verhindern", sagte Dommermuth.

Spoerr hatte dagegen der Hoffnung Ausdruck gegeben, dass der Streit um den 1,6-Milliarden-Euro-Deal nicht juristisch fortgesetzt wird. "Ich gehe davon aus, dass Dommermuth ein guter Verlierer ist und er das Unternehmen schon aus eigenem Interesse als Aktionär nicht behindern will."



Anzeige
Top-Angebote
  1. 179,99€ (Vergleichspreis 219€)
  2. (u. a. Overwatch GOTY XBO für 15€ und Blu-ray-Angebote)
  3. (u. a. Hell Let Loose für 15,99€, Hitman 2 für 15,49€ und PSN Card 25 Euro [DE] für 21,99€)
  4. (u. a. MacBook 12 m3-7Y32/8 GB/256 GB/Silber für 999€ + Versand oder kostenlose Marktabholung...

Folgen Sie uns
       


Wasserstoff-Mercedes GLC F-Cell im Test

Der Mercedes GLC F-Cell ist eines der wenigen Serienfahrzeuge mit Brennstoffzellenantrieb. Wir haben das Auto getestet.

Wasserstoff-Mercedes GLC F-Cell im Test Video aufrufen
Elektromobilität: Die Rohstoffe reichen, aber ...
Elektromobilität
Die Rohstoffe reichen, aber ...

Brennstoffzellenautos und Elektroautos sollen künftig die Autos mit Verbrennungsantrieb ersetzen und so den Straßenverkehr umweltfreundlicher machen. Dafür sind andere Rohstoffe nötig. Kritiker mahnen, dass es nicht genug davon gebe. Die Verfügbarkeit ist aber nur ein Aspekt.
Eine Analyse von Werner Pluta

  1. Himo C16 Xiaomi bringt E-Mofa mit zwei Sitzplätzen für rund 330 Euro
  2. ADAC-Test Hohe Zusatzkosten bei teuren Wallboxen möglich
  3. Elektroroller E-Scooter sollen in Berlin nicht mehr auf Gehwegen parken

Hyundai Kona Elektro: Der Ausdauerläufer
Hyundai Kona Elektro
Der Ausdauerläufer

Der Hyundai Kona Elektro begeistert mit Energieeffizienz, Genauigkeit bei der Reichweitenberechnung und umfangreicher technischer Ausstattung. Nur in Sachen Emotionalität und Temperament könnte er etwas nachlegen.
Ein Praxistest von Dirk Kunde

  1. Carver Elektro-Kabinenroller als Dreirad mit Neigetechnik
  2. Elektroauto Neuer Chevrolet Bolt fährt 34 km weiter
  3. Elektroauto Porsches Elektroauto Taycan im 24-Stunden-Dauertest

Zephyrus G GA502 im Test: Das Gaming-Notebook, das auch zum Arbeiten taugt
Zephyrus G GA502 im Test
Das Gaming-Notebook, das auch zum Arbeiten taugt

Mit AMDs Ryzen 7 und Nvidia-GPU ist das Zephyrus G GA502 ein klares Gaming-Gerät. Überraschenderweise eignet es sich aber auch als mobiles Office-Notebook. Das liegt an der beeindruckenden Akkulaufzeit.
Ein Test von Oliver Nickel

  1. Vivobook (X403) Asus packt 72-Wh-Akku in günstigen 14-Zöller
  2. ROG Swift PG35VQ Asus' 35-Zoll-Display nutzt 200 Hz, HDR und G-Sync
  3. ROG Gaming Phone II Asus plant neue Version seines Gaming-Smartphones

    •  /