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Ausprobiert: Intels finaler Treiber für DirectX-10

Chipsatzgrafik ab GM965 bis G35 mit mehr Funktionen

Nach über einem Jahr löst Intel endlich sein Versprechen ein, die Chipsatzgrafik ab dem Notebook-Baustein GM965 fit für DirectX-10 zu machen. Der Treiber 15.90 für Vista hat das Beta-Stadium verlassen und bietet grundlegende Funktionen für DirextX-10. Er läuft sogar mit 3DMark Vantage, aber sehr langsam.

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Im Mai 2007 hatte Intel die Notebook-Plattform Santa Rosa vorgestellt, seitdem warten die Kunden auf einen DirectX-10-Treiber. Im August wurde die 3er-Serie der Desktop-Chipsätze auf den Markt gebracht, deren Grafikkerne auch für DirectX-10 geeignet sein sollten - bis jetzt fehlte aber auch dafür der Treiber.

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System-Info des neuen Treibers
System-Info des neuen Treibers
Nachdem vor kurzem ein Beta-Treiber durch Asus veröffentlicht wurde, hat Intel diesen Treiber nun in einer leicht überarbeiteten Version freigegeben. Das Paket hat wie schon die Beta die Versionsnummer 15.90, die Treiber-Revision ist aber jetzt mit 7.15.10.74 statt 7.15.10.1451 angegeben. Da sich im direkten Vergleich starke Unterschiede zeigten, sollte man stets auf das Paket mit dem Dateinamen "winvista_159.exe" von der Intel-Homepage setzen.

Fehler bei Call of Juarez
Fehler bei Call of Juarez
Wie schon beim Test der Beta wurde das gleiche Notebook mit GM965, 2 GByte DDR2-667-Speicher und Core 2 Duo T7100 (1,8 GHz) verwendet. Die schon bei der Beta beobachteten Texturfehler bei Call of Juarez zeigten sich immer noch, das Spiel lief jedoch rund 50 Prozent schneller. Der neue 3DMark Vantage, der mit dem Beta-Treiber selbst bei den CPU-Tests starke Polygon-Fehler zeigte, präsentierte sich nun weitgehend funktionsfähig - der "Entry"-Score von ganzen 581 Punkten spricht jedoch Bände - für anspruchsvolle DirectX-10-Spiele ist Intels Chipsatzgrafik viel zu langsam.

Probleme bei 3DMark Vantage
Probleme bei 3DMark Vantage
Bei den Funktionstests zeigt sich auch, dass einige DX10-Funktionen wie lange Shader-Programme noch nicht richtig funktionieren. Die bei der Beta noch zu beobachtenden Abbrüche des 3DMark Vantage traten jedoch nicht mehr auf. Mit früheren Treibern nicht startende Spiele wie Serious Sam II und das nur mit Shader Model 2.0 funktionierende Trackmania United arbeiteten auch mit dem endgültigen Treiber 15.90 beim kurzen Anspielen fehlerfrei.

Ergebnisse des 3DMark Vantage
Ergebnisse des 3DMark Vantage
Damit hat Intel nach langer Wartezeit immerhin bewiesen, dass das Unternehmen einen in den Grundzügen funktionierenden DirectX-10-Treiber für seine Chipsatzgrafik erstellen kann. Es bleibt zu hoffen, dass die letzten Fehler noch behoben und die Treiber konstant aktualisiert werden. Immerhin steht mit der Computex Anfang Juni 2008 schon die nächste Chipsatzgeneration der 4er-Serie samt dem GM45 für die neue Notebook-Plattform "Montevina" vor der Tür - und auch die braucht neue Treiber.



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Daystrom 07. Mai 2008

...denn die schaffen es auch nicht, einen vollständigen AHCI-Sata-Treiber für ihre...

Andrius 06. Mai 2008

Seit Intel und NVIDIA in einem kleinen streit verwickelt sind, glaub ich nicht, das die...

Andrius 06. Mai 2008

Schwules pack von microsoft, ich will auch den besseren treiber benutzten, leider kein...

rofl kartoffel 06. Mai 2008

Was hat das mit der Spieletauglichkeit zu tun? Nichts! Das ist nur einer von vielen...

nate 06. Mai 2008

Die Hardware ist einfach so langsam, da kann kein noch so guter Treiber etwas retten.


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