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Bundesregierung: Onlinesucht ist wichtiges Thema

Offizieller Drogenbericht kündigt Studienergebnisse noch 2008 an. Sabine Bätzing, Drogenbeauftragte der Bundesregierung, hat in Berlin den Drogenbericht 2008 vorgestellt. Nur ein kleiner Absatz handelt von "Online- und Computersucht" – doch das Thema soll später im Jahr erneut auf die Agenda.
/ Peter Steinlechner
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"Die Online- und Computersucht ist ebenfalls ein wichtiger Bereich, der mehr und mehr an Bedeutung gewinnt und dem sich die Bundesregierung zukünftig verstärkt widmen wird" , steht im Drogenbericht(öffnet im neuen Fenster) der Bundesregierung, den die Drogenbeauftragte Sabine Bätzing in Berlin vorgestellt hat. Bätzing war auch bei einer Expertenbefragung im April 2008 anwesend, in der sich der Kultur- und Medienausschuss des Bundestages vor allem mit den Themen Onlinespiele- und Onlinesexsucht auseinandergesetzt hat. Überraschend, dass der Drogenbericht das Thema jetzt weiter fasst und weder speziell "Spiele" noch "Sex" nennt.

Offenbar hat die bei der Expertenbefragung wiederholt geäußerte Warnung vor Schnellschüssen und die Forderung nach weiteren Untersuchungen Wirkung gezeigt. So steht im Drogenbericht auch, dass das Bundesministerium für Gesundheit "bereits erste Projekte und Studien in Auftrag gegeben" hat. Und: "Erste Studienergebnisse werden im Laufe des Jahres 2008 erwartet."


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