Abo
  • IT-Karriere:

Intel, Samsung und TSMC planen Umstieg auf 450-mm-Wafer

Gemeinsamer Zeitplan sieht eine Umstellung im Jahr 2012 vor

Die Halbleiter-Hersteller Intel, Samsung und TSMC wollen gemeinsam den Wechsel hin zu 450 mm großen Wafern einleiten. Aktuell fertigen sie ihre Chips auf 300-mm-Wafern, der Umstieg auf größere verspricht geringere Kosten bei der Chipfertigung.

Artikel veröffentlicht am ,

Bis zum Umstieg auf 450-mm-Wafer wird aber noch etwas Zeit vergehen, die Zusammenarbeit von Intel, Samsung und TSMC beginnt erst 2012. Durch die Zusammenarbeit wollen die drei den Umstieg auf größere Wafer sanfter umsetzen können, der Aufwand für Forschung und Entwicklung soll verringert werden. Von der Kooperation versprechen sich die drei Unternehmen zudem, Risiken und Übergangskosten zu minimieren.

Stellenmarkt
  1. Dürr Systems AG, Bietigheim-Bissingen
  2. Evangelischer Presseverband für Bayern e.V. (EPV), München

Dabei setzen Intel, Samsung und TSMC weiterhin auf die Zusammenarbeit mit International Sematech (ISMI), die eine zentrale Rolle bei der Koordination innerhalb der Industrie, 450-mm-Wafer auszuliefern, Standards zu setzen und Equipment für den Aufbau von Testumfeldern bereitzustellen, spiele, heißt es in der Ankündigung der drei.

300-mm-Wafer mit Penryn-Chips von Intel
300-mm-Wafer mit Penryn-Chips von Intel

Von den größeren Wafern versprechen sich die Halbleiter-Hersteller eine günstigere Chipproduktion. Die gesamte Silizium-Oberfläche eines 450-mm-Wafers und die Anzahl der gestanzten Dies (beispielsweise einzelne Computerchips) sind mehr als doppelt so hoch als bei einem 300-mm-Wafer. Somit lassen sich mit einem größeren Wafer die Produktionskosten pro Chip erheblich senken. Darüber hinaus reduziert sich der Ressourcenverbrauch pro Chip, da zum Beispiel Energie wesentlich effizienter eingesetzt wird.

Bislang fand die Migration auf die nächstgrößeren Wafer stets im 10-Jahres-Rhythmus statt. So begann der Übergang zu 300-mm-Wafern im Jahr 2001, die 200-mm-Wafer wurden 1991 eingeführt. Vor diesem Hintergrund haben sich Intel, Samsung und TSMC auf den Wechsel zu 450-mm-Wafern für 2012 verständigt.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 71,90€ + Versand
  2. ab 369€ + Versand

graeslein 06. Mai 2008

am 380Volt Herdanschluss ... mit den dingern kannste dann ja auch gleich kochen :-P

Eindeutig 06. Mai 2008

Da kommt eindeutig "wie" hin.

Ausbeuter 06. Mai 2008

Oder um die Ausbeute: Der 450er Wafer hat 225% der Fläche des 300ers bei 150% Verschitt...

Tantalus 06. Mai 2008

Wenn Du daheim alte Glühbirnen gegen neue Energiesparlampen austauscht, wird sich das...


Folgen Sie uns
       


AMD stellt Navi-Grafikkarten vor

Die neuen GPUs sollen deutlich effizienter und leistungsstärker sein und ab Juli 2019 verfügbar sein.

AMD stellt Navi-Grafikkarten vor Video aufrufen
Google Maps in Berlin: Wenn aus Aussetzfahrten eine neue U-Bahn-Linie wird
Google Maps in Berlin
Wenn aus Aussetzfahrten eine neue U-Bahn-Linie wird

Kartendienste sind für Touristen wie auch Ortskundige längst eine willkommene Hilfe. Doch manchmal gibt es größere Fehler. In Berlin werden beispielsweise einige Kleinprofil-Linien falsch gerendert. Dabei werden betriebliche Besonderheiten dargestellt.
Von Andreas Sebayang

  1. Kartendienst Qwant startet Tracking-freie Alternative zu Google Maps
  2. Nahverkehr Google verbessert Öffi-Navigation in Maps
  3. Google Maps-Nutzer können öffentliche Veranstaltungen erstellen

Radeon RX 5700 (XT) im Test: AMDs günstige Navi-Karten sind auch super
Radeon RX 5700 (XT) im Test
AMDs günstige Navi-Karten sind auch super

Die Radeon RX 5700 (XT) liefern nach einer Preissenkung vor dem Launch eine gute Leistung ab: Wer auf Hardware-Raytracing verzichten kann, erhält zwei empfehlenswerte Navi-Grafikkarten. Bei der Energie-Effizienz hapert es aber trotz moderner 7-nm-Technik immer noch etwas.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Navi 14 Radeon RX 5600 (XT) könnte 1.536 Shader haben
  2. Radeon RX 5700 (XT) AMD senkt Navi-Preise noch vor Launch
  3. AMD Freier Navi-Treiber in Mesa eingepflegt

Ricoh GR III im Test: Kompaktkamera mit Riesensensor, aber ohne Zoom
Ricoh GR III im Test
Kompaktkamera mit Riesensensor, aber ohne Zoom

Kann das gutgehen? Ricoh hat mit der GR III eine Kompaktkamera im Sortiment, die mit einem APS-C-Sensor ausgerüstet ist, rund 900 Euro kostet und keinen Zoom bietet. Wir haben die Kamera ausprobiert.
Ein Test von Andreas Donath

  1. Theta Z1 Ricoh stellt 360-Grad-Panoramakamera mit Profifunktionen vor
  2. Ricoh GR III Eine halbe Sekunde Belichtungszeit ohne Stativ

    •  /